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Projekte
SPAY
DAY REKORD:
UEBER
200 KATZEN AN EINEM TAG KASTRIERT
1°
Oktober 2010, der Beitrag der LEGA PRO ANIMALE zum
Welttierschutztag: stressvoll, lang und arbeitsreich, aber das
Team der LEGA PRO ANIMALE hat es geschafft: 211 Katzen wurden
kastriert, 137 Weibchen und 74 Kater. Über 80 verschiedene
Betreuer aus der gesamten Region Kampaniens hatten Katzen
eingefangen und ins Sterilisationszentrum in Castel Volturno
gebracht. Gegen 8.30 war die Zufahrt und der Parkplatz des
Tierschutzzentrums so voll, dass Gigi und Giuliano, zwei der
LPA-Tierärzte nicht in die Tierklinik gelangen konnten.
Emanuele hatte noch dazu eine Autopanne und kam mit 2 Stunden
Verspätung und Valentina musste erst in der Universität
einen Kurs absolvieren. Aber ab 13 Uhr lief die Maschinerie
auf vollen Touren und gegen 21 Uhr wurde die letzte Kätzin
kastriert. Einige der freiwilligen Helfer hatte zu diesem
Zeitpunkt schon das Schlachtschiff verlassen.
Wenige
der Kätzinnen waren rollig und nur einige trächtig, der
Herbst hat begonnen und die Natur sieht vor: im Winter haben
kleine Kätzchen keine große Chance zu überleben. 137 Kätzinnen
werden im
Frühjahr jedoch keinen Wurf kleiner Miezen liefern, mit
anderen Worten: circa 500
(!!) Katzen werden gar nicht erst zur Welt kommen.
Geburtenkontrolle
ist der Ausweg aus der oft so traurigen Situation der Straßentiere.
Es kommen weit mehr Tiere zur Welt, die man in gute Hände
vermitteln könnte. Das italienische Gesetz sieht diese
Methode schon seit 1991 vor, aber leider wird es in den
meisten Teilen Italiens nicht angewendet. Viele der Veterinärämter
haben mehr oder weniger gut ausgerüstete
Sterilisationskliniken, aber die Anzahl der Tiere, die dort
kastriert werden ist viel zu niedrig. Vielleicht sollten
endlich freiberufliche Tierärzte in diesen Kampf mit
einbezogen werden.
Die
Stiftung des Deutschen Tiersschutzbundes e.V. in Bonn hat die
Kosten für diesen „Kastrations-Rekord“ übernommen. Das
Team der Lega Pro Animale, die freiwilligen Helfer und natürlich
(und hoffentlich!) die Katzenschar dankt allerherzlichst für
diese so wichtige Unterstützung.
Wer auch in Zukunft mithelfen möchte, das weitere solcher
Tage stattfinden können, kann einen Beitrag an den Deutschen
Tierschutzbund e.V. in Bonn ueberweisen, immer mit dem
Vermerk: fuer Sterilisationszentrum Italien
Sparkasse
Bonn: IBAN: DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
oder
direkt auf das Konto der LEGA PRO ANIMALE in Italien:
Banco
Posta
Codice
IBAN: IT81
Q076 0114 9000 0001 0973 816
Codice
BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
Dorothea Friz, verantwortlicher Tierarzt und Präsidentin
LEGA PRO ANIMALE
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DER LETZTE “SPAY DAY” – EINE SEHR “HEISSE” ANGELEGENHEIT
Am
Freitag den 2. Juli 2010 fand der 19. “spay day” im
Sterilisationszentrum der LEGA PRO ANIMALE in Castel
Volturno/Süditalien statt. Es war ein wirklich heißer Tag,
aber nicht nur wegen dem Wetter. Die Sonne brannte den ganzen
Tag herunter und ließ Tierärzte und freiwillige Helfer fast
an ihre Grenzen stossen. Eine Klimaanlage für die gesamte
Klinik gibt es nicht. Die Hitze war durch die extreme Anzahl
der zu kastrierenden Katzen nicht gerade besser erträglich:
mit 135 Kaetzinnen, an nur einem einzigen Tag kastriert, wurde
der absolute Rekord gebrochen. Zusammen mit den 52 Katern
wurden 187 Katzen kastriert – von 8 Uhr morgens bis 9 Uhr
abends, mit nur einer kurzen Pause fuer das Mittagessen. Ein
spezielles DANKESCHOEN geht an alle Beteiligten!
Und
auch dieses Mal kamen Katzen aus der gesamten Region
Kampaniens. 74 verschiedene Betreuer hatten sie eingefangen.
Die Nachfrage seitens der Bevölkerung ist riesig. Die LEGA
PRO ANIMALE könnte einmal pro Woche eine solche Aktion
starten und es gäbe immer noch mehr Anfragen, aber leider
fehlen die finanziellen Mittel.
Kastrationen
für Strassenkatzen sollten in Italien von Amtstierärzten
kostenlos ausgeführt werden. In vielen Gebieten der Region
Kampaniens ist dieser Service aber überhaupt nicht aktiv, in
anderen wird „tröpfchenweise“ kastriert. Aber die Katzen
vermehren sich nun mal sehr schnell: im Alter von 5 Monaten
finden wir schon trächtige Kätzinnen. Viele haben vier Würfe
pro Jahr mit durchschnittlich 4 Kätzchen pro Wurf. Nur „Massen“-Kastrationen
können diesen Kreislauf stoppen. Alle verfügbaren Tierärzte
sollten jeden Tag und überall kastrieren. Nach ein paar
Jahren würde man das Ergebnis sehen: niemand, auch keine
Touristen, würde sich mehr über halbtote und ausgemergelte Kätzchen,
die im Müll nach etwas Essbarem suchen, beschweren.
Das LEGA PRO ANIMALE TEAM ist fest entschlossen seine Präventivarbeit
fortzusetzen und ist ständig auf der Suche nach Sponsoren um
die Anzahl der angebotenen Kastrationen zu erhöhen.
WER HELFEN MOECHTE:
In Italien:
LEGA
PRO ANIMALE
Conto
corrente postale: 10973816
Codice IBAN: IT81 Q076 0114 9000 0001 0973 816
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In Deutschland, wenn Spendenquittung erwuenscht:
Deutscher
Tierschutzbund e.V.
Sparkasse
Bonn, Konto Nr. 40444, BLZ 37050198
IBAN: DE 88 37050198 0000040444
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In der Schweiz:
Schweizer
Gesellschaft fuer Tierschutz
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Mit dem Vermerk: fuer LEGA PRO ANIMALE

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“STRASSENTIERPROBLEM-MANAGEMENT”
EIN FORTBILDUNGSKURS FUER 20 ITALIENISCHE TIERAERZTE
Die
deutsch-italienische Stiftung FONDAZIONE MONDO ANIMALE wurde
im Jahre 2001 von der deutschen Tierärztin Dorothea Friz
zusammen mit dem Deutschen Tierschutzbund e.V. in Bonn gegründet.
Ihre Aufgabe ist es, durch Aufklärung und Ausbildung alles zu
tun, um den Respekt vor domestizierten Haustieren zu fördern.
Die Stiftung ist von der italienischen Regierung als gemeinnützige
Institution anerkannt. Im Gegensatz zum deutschen
Steuergesetz, können Spenden nicht von der Steuer abgesetzt
werden, aber die Steuerzahler können 5 pro Mille Ihrer
Steuern (neben der Kirchensteuer von 8 pro Mille) einem
solchen Verein zukommen lassen, wenn sie in ihrer Steuererklärung
die Steuernummer der Stiftung eingeben.
Die
erste bescheidene Summe, überwiesen vom Finanzamt,
wurde dem Konto der Stiftung im November 2009 gutgeschrieben
und der Verwaltungsrat hat beschlossen, diese Gelder in einen
Fortbildungskurs für italienische Tierärzte zu
„investieren“. Seit 2001 fanden verschiedene von der
Stiftung organisierte Kurse statt, aber immer in irgendwelchen
Sälen von Hotels oder anderen Institutionen, dieses Mal
zum ersten Mal nun im eigenen Unterrichtssaal. Dank einer
Spende des Deutschen Tierschutzbundes und anderen Gönnern
wurde die Garage des Kastrationszentrums der Stiftung in einen
Vortragsraum umgebaut
Die
Situation auf Italiens Strassen ist tragisch, vor allem im Süden:
Hunde und Katzen, oft in jämmerlichen Zustand, streunen überall
herum und suchen im Abfall nach etwas Essbarem; sie werden oft
von Autos angefahren. Tote Tiere liegen überall auf den Straßenrändern
herum und werden nicht weggeräumt. Welpen und kleine Kätzchen
werden zu Hunderten geboren. Viele verhungern oder sterben von
Krankheiten befallen.
Der
Verwaltungsrat der Stiftung meinte dass ein Fortbildungskurs für
Tierärzte (Amtstierärzte und freiberuflich arbeitende)
hilfreich sein könnte, da diese Kategorie sich mit der
Problematik befassen muss.
Der
Kurs bestand aus 2 Teilen: dem theoretischen, der vom 3. bis
6. Mai angeboten wurde und dem praktischen Teil, der nach der
Sommerpause im September beginnt. Die Ergebnisse der
Bewertungsbogen, die von den Teilnehmern des Theoriekurses
abgegeben wurden, deuten auf einen Erfolg hin. Die Teilnehmer
wurden sorgfältig aus den vielen Bewerbern ausgewählt, alle
sind bereits irgendwie mit dem Problem der Straßentiere beschäftigt.
Neben den theoretischen Vorträgen sind 2 private und ein
kommunales Tierheim besucht worden.
Der
erste Tag des 4-taegigen Kurses war auf das Management der
Straßentier-Problematik fokussiert. Dr. Rosalba Matassa vom
Gesundheitsministerium, verantwortlich für das Wohlbefinden
der Tiere, erläuterte das Problem von einem politischen
Standpunkt aus. Dorothea Friz hat die Dynamik der Hunde-
und Katzenpopulationen demonstriert. Das Thema von Tierheim
und Tierschutz endete im Statement, dass „gute Tierheime,
leere Tierheime“ seien, mit anderen Worten der „turn-over“
der Tiere sollte 100 % betragen.
Dr.
Claudio Fantini hat über Euthanasie referiert: wann und warum
diese notwendig ist und wie sie zu praktizieren ist. Dorothea
Friz hat über effektive Maßnahmen, ein Straßentierproblem
zu lösen, gesprochen. Sie hat den Begriff „holding capacity“
erklärt und demonstriert, warum das Einfangen und Töten von
Tieren das Problem nicht löst, aber eine nicht unerhebliche
finanzielle Belastung für die Allgemeinheit darstellt. Das
Einfangen von Hunden und ihre Haltung in Tierheimen ist nicht
praktikabel, da diese Methode mit sehr hohen Kosten verbunden
ist und vor allem ein großes Tierschutzproblem darstellt. Darüber
hinaus wird das eigentliche Problem, wie beim Töten des Überschusses,
nicht gelöst. Die Methode des Einfangens, Kastrierens und
Wiederaussetzen der Tiere am Fangort ist auf der anderen Seite
sehr effektiv und reduziert die Gesamtanzahl der Tiere im
Gebiet in kürzester Zeit.
Die
Identifizierung und Registrierung der Tiere ist sehr nützlich
und reduziert sicherlich die Anzahl der ausgesetzten Tiere.
Die Aufklärung der Bevölkerung ist sehr wichtig. Jeder
sollte wissen, wie man einen Hund oder eine Katze hält und
wie man verhindert, dass das Tier erkrankt.
Der
letzte Vortrag des ersten Kurstages brachte Beispiele aus
anderen Ländern und aus einigen italienischen Städten, die
durch Kastrationsaktionen das Straßentierproblem in den Griff
bekommen haben.
Der
2. Kurstag war den verschiedenen Aspekten der Tierheimführung
gewidmet (Tiere, Umgebung, Mitarbeiter, Verwaltung). Die
Vorlesungen wurden von Dorothea Friz präsentiert.
Professor
Giuseppe Cringoli, Professor fuer Parasitologie an der
Tiermedizinischen Fakultät der Universität Neapel erläuterte
den Zusammenhang von Straßentieren mit für den Menschen
ansteckenden Krankheiten.
Am
Nachmittag ist die gesamte Gruppe zur Besichtigung eines
privaten Tierheimes in Castel Volturno aufgebrochen.
Am
Morgen des dritten Kurstages haben sich die Kursteilnehmer im
kommunalen Tierheim von Santa Maria Capua Vetere getroffen. Es
gab die Gelegenheit, ausführlich mit den verantwortlichen
Tierärzten über die Problematik dieses Heimes zu
diskutieren.
Am
Nachmittag, zurück im Zentrum der Stiftung, gab es den sehr
interessanten Vortrag von Dr. Fantini über das italienische
Gesetz zur Sicherheit am Arbeitsplatz mit dem Schwerpunkt auf
der Arbeit mit Tieren in Tierheimen. Es folgte eine hitzige
Diskussion.
Der
dritte Kurstag endete mit der Bewertung der besuchten
Tierheime. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Tierheim
der Lega Pro Animale das einzige war, welches dem Standard der
Gesetze und den internationalen Richtlinien entsprach.
Der
vierte Tag war den chirurgischen Kastrationstechniken
gewidmet. Dr. Luigi de Rosa und Dr. Giuliano Santamaria, beide
Tierärzte des Sterilisationszentrums der LEGA PRO
ANIMALE, demonstrierten alle Details.
Der
theoretische Teil des Kurses endete mit einer brillanten
Vorlesung von Dr, Stefania Petrera, Dozentin an der Roma
University “La Sapienza”. Sie erläuterte, wie die
Aufklärung der Bevölkerung, speziell die Erziehung der
Kinder und Jugendlichen zu einem ausgeglichenen Miteinander
von “Menschen – Tieren – Umwelt” führen kann.
Der
zweite (praktische) Teil des Kurses ist für September
geplant. Die Teilnehmer werden praktische Erfahrungen im
Operationssaal des Kastrationszentrums der LEGA PRO ANIMALE
sammeln können. Unter der Aufsicht und Leitung der Tierärzte
der LPA werden sie Hunde und Katzen kastrieren.
WER HELFEN MOECHTE:
In
Italien:
LEGA
PRO ANIMALE
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L‘
AQUILA
2°
Kastrationsaktion um den vielen Erdbebenopfern zu helfen
LEGA
PRO ANIMALE – ITALIEN
Ein starkes Erdbeben hat im April 2009
die historische Altstadt und einige der umliegenden Dörfer
von Aquila komplett zerstört. Viele Menschen fanden den Tod
und über 70.000 haben ihre Wohnungen und Häuser verloren.
Noch heute leben einige der Erdbebenopfer in Wohnwagen und
viele in Containern.
Das LEGA PRO ANIMALE „spay team“ ist
zum ersten Mal im Oktober 2009 nach Aquila aufgebrochen, um
den lokalen Amtstierärzten bei der Kastration hunderter von
Katzen zu helfen, die in den Trümmern der Stadt lebten.
Damals hatten wir über 260 Katzen kastriert und versprochen
im Frühjahr wieder zu kommen.
Am Montag, den 12. April um 5 Uhr
morgens, brachen wir dann auf: Dorothea und Giuliano, Tierärzte
der LEGA PRO ANIMALE, Ambra aus Taranto und Valentina aus
Neapel, beides junge Tierärztinnen. Das Kastrationsmobil und
der kleine Transporter waren schon in den Tagen zuvor mit all
den Dingen, die man für einen solchen Einsatz braucht,
gepackt worden. 4 Stunden später trafen wir in Aquila ein,
mitten in einem heftigen Schneesturm. Wir erreichten
schlingernd das kommunale Tierheim und wurden herzlich von den
Kollegen des Veterinäramtes empfangen. Die Freude war groß,
als wir erfuhren, dass wir im Tierheim selbst einen ganzen
Trakt zu unserer Verfügung hatten: es gab genügend Platz für
eine OP-Abteilung, einen großen Raum für die Vorbereitung
der Tiere, für die Narkose und einen Aufwachraum. Es gab auch
eine Toilette nur für uns alleine mit heißem Wasser –
welch außergewöhnlicher Luxus, wenn wir an die Zeit im
Oktober zurück denken…. Diesmal haben wir sogar eine kleine
Pension gefunden, wo wir übernachten konnten.
Nachdem die Transporter ausgeladen und
die Räume eingerichtet und vorbereitet waren, hätte es
eigentlich losgehen sollen mit dem Operieren. Ich hatte alle
freiwilligen Helfer vom Oktober angerufen und angekündigt,
wann wir kommen würden. Sie sollten die Nachricht verbreiten
und schon mal am Sonntag Katzen einfangen, damit wir am Montag
morgens schon mit dem Kastrieren beginnen könnten. Das
Veterinäramt hatte per Fax alle Tierschutzorganisationen vor
Ort aufgefordert, so viele Katzen wie möglich während
unseres Aufenthaltes zum Kastrieren zu bringen. Aber es war
wie bei unserem ersten Einsatz: keine einzige Katze war
vorhanden. Gegen Mittag trafen 2 Mitarbeiter des Veterinäramtes
ein und sind mit unserem kleinen Transporter voller Fallen
losgezogen. Am späten Nachmittag kamen sie mit 2 Katzen (!)
zurück. Weitere 4 wurden von anderen Leuten gebracht, sodass
am ersten Tag 6 Katzen von 4 hoch qualifizierten Tierärzten
kastriert worden sind, die normalerweise 50 bis 60
Kastrationen pro Tag durchführen, wenn sie auf solchen Einsätzen
arbeiten!
Am nächsten Tag wurde die stattliche
Zahl von 30 Kastrationen erreicht und ich beschloss – genau
wie während unseres ersten Einsatzes in Aquila – selber auf
Katzenfang zu gehen. Einige Adressen gab uns das Veterinäramt
und ich fuhr los in die Dörfer, fragte nach Katzen und fand
sie. Über ein Drittel der Gesamtanzahl der Katzen, die wir
kastriert haben, ist von mir persönlich eingefangen worden.
Die einzige Organisation, die einen
bedeutenden Beitrag in den zwei Wochen unseres Aufenthaltes
zur Kastrationsarbeit beigetragen hat, war die Zweigstelle der
LEAL in Aquila. Sie hat ein Inserat in der Lokalzeitung
gesetzt und viele Katzenbetreuer haben angerufen. Die
Mitglieder dieser Organisation haben eine große Anzahl der
Katzen eingefangen, die wir dann kastriert haben.
Eine andere Organisation, die sich „99
gatti“ (= 99 Katzen) nennt, ist nach dem Erdbeben entstanden
und kümmert sich vor allem um die Katzen in der zerstörten
Altstadt von Aquila (so genannte „rote Zone“). Dort dürfen
nur Personen und Fahrzeuge hinein, die von der Gemeinde eine
Genehmigung haben und es sind noch sehr viele Katzen, die
nicht kastriert sind. Sie werden regelmäßig gefüttert, was
natürlich bedeutet, dass sie auch sehr viele Nachkommen haben
werden. Dieses Mal war unser Operationszentrum ganz in der Nähe
der Altstadt und ich hoffte sehr, dass wir vor allem dort
arbeiten könnten. Ich hätte erwartet, dass die oben erwähnte
Organisation, die all die Futterplätze und auch die Katzen
kennt, uns hilfreich zur Seite steht, aber irgendwie hat es
nicht geklappt. Sie haben den Mitarbeitern des Veterinäramtes
wohl ihren kleinen Transporter überlassen, die aber ohne die
Zone zu kennen nur wenige Katzen in der roten Zone aufgespürt
haben. Die Benzinrechnung haben sie dann uns, der LEGA PRO
ANIMALE, präsentiert.
Insgesamt sind 274 Katzen eingefangen
worden. Drei Kätzinnen und ein Kater waren schon kastriert,
was wir erst in der Narkose feststellen konnten, da die Tiere
keinerlei Identifikation aufwiesen. Wir haben in den zwei
Wochen 270 Kastrationen durchgeführt (156 weibliche und 114 männliche
Tiere). Alle Katzen wurden für Würmer und Flöhe behandelt,
mit einem Mikrochip identifiziert und registriert und im Ohr
mit einem großen grünen Punkt tätowiert, den man schon von
weitem sieht. 75 Weibchen waren trächtig und 17 rollig während
des Eingriffes. Das bedeutet, dass hunderte von kleinen Kätzchen
gar nicht erst geboren werden, die wegen der Gefahren im Straßenverkehr
und der Infektionskrankheiten nur eine winzige Überlebenschance
gehabt hätten.
Auch diese beiden Kastrationswochen sind
hauptsächlich von der „The Anglo-Italian Society for the
Protection of Animals“ in London/UK finanziert worden. Eine
weitere finanzielle Unterstützung ist durch die Sammelaktion
der deutschen Organisation „Pro Tier EU“ bereit gestellt
worden. Alle Beteiligten Personen und vor allem die Katzen,
denen wir helfen konnten, sprechen ihren allerherzlichsten
Dank aus. Ein großes „DANKESCHOEN“ geht an die
amerikanische Organisation „Friends of Roman Cats“, die
die notwendige Anzahl handlicher und tierschutzgerechter
Katzenfallen gesponsert hat.
BITTE
HELFEN SIE MIT EINER SPENDE, DAMIT WIR WEITER KASTRIEREN
KOENNEN:
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Italien:
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PRO ANIMALE
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corrente postale: 10973816
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IBAN: IT81 Q076 0114 9000 0001 0973 816
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BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
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Deutschland, wenn Spendenquittung erwuenscht:
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Tierschutzbund e.V.
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Mit
dem Vermerk: fuer LEGA PRO ANIMALE
In
der Schweiz:
Schweizer
Gesellschaft fuer Tierschutz
Postscheckkonto
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Mit
dem Vermerk: fuer LEGA PRO ANIMALE
Dorothea Friz, DVM
Presidente LEGA PRO ANIMALE

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17.
“ SPAY DAY” FUER STRASSENKATZEN IM STERILISATIONSZENTRUM
DER LEGA PRO ANIMALE IN CASTEL VOLTURNO
Am
Freitag, den 26. Maerz fand der 17.
“SPAY DAY” statt (=Tag, an dem Strassenkatzen
kostenlos kastriert werden). 46 “gattare” (das sind
Personen, die die Katzenkolonien auf der Strasse betreuen)
haben im gesamten Gebiet der Region Kampaniens 127 Katzen
eingefangen und ins STERLISATIONSZENTRUM
FUER HUNDE UND KATZEN der LEGA PRO ANIMALE in Castel
Volturno gebracht. Das “SPAY
TEAM” (Tieraerzte und freiwillige Helfer) hat
hervorragend gearbeitet und 80 Weibchen und 47 Maennchen
kastriert. Fast alle Kaetzinnen waren traechtig oder rollig.
Dank dieser Iniziative werden hunderte von Kaetzchen gar nicht
erst geboren. 80 weibliche Katzen sind nun kastriert; sie
haetten 4 Mal pro Jahr einen Wurf gehabt mit durchschnittlich
4 Kaetzchen pro Wurf. Durch diesen einzigen Kastrationstag
werden
nun mindestens 1000 Katzen weniger auf der Strasse
herumstreunen. Ueber 1000 Kaetzchen, denen erspart bleibt, ein
boeses Ende zu nehmen (Verkehrsunfaelle,
Infektionskrankheiten, umgebracht von Hunden oder gar von den
eigenen Katervaetern, die ihre Kleinen auffressen, damit die
Mutterkatze gleich wieder rollig wird und zur Verfuegung steht
……)
Die
Kastration ist die einzige Moeglichkeit die Flut der Tiere,
die auf der Strasse landen, zu bremsen. Die Unterbringung in
Tierheimen loest das Problem NICHT!. Augenblicklich sind in
der Region Kampanien 25.454 Hunde in Tierheimen untergebracht,
die einen Vertrag mit Gemeinden haben. Nach dem italienischen
Tierschutzgeset muessen Gemeinden fuer die Unterbringung von
eingefangenen Hunden und fuer die gesamte Lebensdauer dieser
finanziell aufkommen. Wenn man nur 2 Euro pro Tag pro Hund
rechnet (und manche Gemeinden zahlen auch mehr pro Tag!!),
kommt die stattliche Summe von 18,5 Milionen Euro pro Jahr
zusammen, die der Steuerzahler begleichen muss, fuer einen
Service, der nichts bringt, denn die Strassen sind voller
neuer Hunde, die in der Zwischenzeit zur Welt gekommen sind.
Dorothea
Friz, DVM

Wer
die Arbeit der LEGA PRO
ANIMALE unterstützen möchte, kann eines der folgenden
Konten verwenden:
In
Italien:
LEGA
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SPAY DAY INTERNATIONAL 2010
| Die
LEGA PRO ANIMALE hat
den “SPAY DAY
INTERNATIONAL
2010”
am 19. Februar mit
einem erneuten Kastrationstag für Straßenkatzen
gefeiert. An diesem 16° “Spay Day” sind
im vereinseigenen Sterilisationszentrum in Castel
Volturno/Süditalien 161 Katzen kostenlos kastriert
worden (105 weibliche Tiere und 56 Kater). Sie sind von
ihren 69 verschiedenen Betreuern in der ganzen Region
Kampanien eingefangen worden. |
 |
Und
obwohl der Frühling heuer auf sich warten lässt, hat
offensichtlich die Fortpflanzungszeit schon begonnen: 17 Kätzinnen
waren trächtig und 6 rollig. Durch diese Aktion wurde sehr
vielen kleinen Kätzchen ein böses Ende erspart.
Viele
Katzenbesitzer wissen gar nicht, dass ihre Kätzin bis zu 4
Mal pro Jahr werfen kann und dass in einem Wurf auch 8 Welpen
zur Welt kommen können! Und fast niemand weiß, dass die
Jungkatzen mit 5 Monaten schon geschlechtsreif sind, sich mit
den Männchen vergnügen und jedem Deckakt zwingend auch eine
Trächtigkeit folgt. Vielleicht neigen Menschen dazu, ihre
eigenen Gepflogenheiten in die Tiere zu interpretieren?
Und
Katzen während der Rolligkeit im Haus einzusperren ist auch
keine Lösung: die Tiere selbst vermitteln ihren Frauchen und
Herrchen mit größter Wahrscheinlichkeit ihren Unmut
(Aggressionen, Unsauberkeit und anderes). Die einzige Lösung
ist die chirurgische Kastration für Kätzinnen und
Kater, die von einem Tierarzt in Vollnarkose ausgeführt
werden muss. Wenn die Tiere erst einmal kastriert sind,
produzieren sie keine Sexualhormone mehr und sind nicht mehr
gezwungen, nach einem Partner Ausschau zu halten. Die Katzen
bleiben lieber zuhause und werden auch weniger mit
Infektionskrankheiten und dem Straßenverkehr konfrontiert.
Mit anderen Worten: es geht den Tieren besser!
Die
LEGA PRO ANIMALE würde
gerne mindestens einen “spay day” für Straßenkatzen pro
Monat offerieren. Wer in der Gegend des Zentrums wohnt, Katzen
auf der Strasse füttert und sie kastrieren möchte, kann
einen Termin unter der Nummer 0823-859552 ausmachen.
Dorothea
Friz
Wer
die Arbeit der LEGA PRO
ANIMALE unterstützen möchte, kann eines der folgenden
Konten verwenden:
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Italien:
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PRO ANIMALE
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15°
“SPAY DAY” DER LEGA PRO ANIMALE IN SUEDITALIEN
Am
Freitag den 11. Dezember hat der 15. “spay day” der LEGA
PRO ANIMALE in Süditalien stattgefunden. Während dieser Tage
werden Katzen kostenlos kastriert, die in der gesamten Region
Kampanien eingefangen werden. Diesmal waren es 109 Tiere (86
Weibchen und 23 Kater), die dem Operationssaal einen Besuch
abgestattet haben. 36 „gattare“ (so nennt man in Italien
Personen, die Katzen betreuen, die permanent in Kolonien auf
den Strassen leben) haben hervorragende Einfang-Arbeit
geleistet. Und dieses Mal hat das Wetter auch keinen Strich
durch die Rechnung gemacht. Die Belegschaft der LEGA PRO
ANIMALE wundert sich deshalb sehr, dass über 50 angemeldete
Katzen nicht aufgetaucht sind. Viele Italiener haben
angerufen, einen Termin ausgemacht (einige für bis zu 15
Tieren!) und dann haben sie nicht eine einzige Katze gebracht,
aber auch nicht abgesagt. Mehr als 140 weibliche Tiere
schaffen wir nicht an einem Tag und als diese Zahl erreicht
war, haben wir
anderen Anrufern abgesagt ……..
Aber
außerdem ist nichts Schlimmes passiert. Der Strom war ständig
vorhanden, die Lampen haben ihren Dienst getan, es lief wie am
Schnürchen. Es gab nur eine Unterbrechung unseres „Non-stop-Kastrierens“
als das Kamerateam von Canale 5, einem italienischen
nationalen Fernsehsender auftauchte, um einen kurzen Film über
unseren „spay day“ zu drehen. Ich hoffe nur, dass sie auch
meinen Beitrag über die Wichtigkeit des Sterilisierens
bringen werden…..
Diesmal
waren die Katzen alle recht jung. Über die Hälfte hatte das
erste Lebensjahr noch nicht vollendet (28 waren unter vier
Monate alt, 56 zwischen fünf und zwölf Monaten). 20 waren
zwischen einem und drei Jahren alt und nur fünf waren vier
Jahre oder älter. Die Natur wäre ihren Lauf gegangen: die
jungen Katzen werden schon im Alter von fünf bis sechs
Monaten das erste Mal rollig und wenn sie frei leben, werden
sie natürlich auch gedeckt. Das wäre im nächsten Frühling
passiert: 86 weibliche Katzen hätten Junge bekommen und zwar
mindestens 250 – ohne große Überlebenschance. Und Katzen
haben hier im Süden bis zu vier Würfe pro Jahr. Das bedeutet
das wir mit der Kastration der 86 Kätzinnen mindestens 1000
Geburten von Kätzchen verhindert haben (dazu müsste man noch
mindestens einen Wurf von den überlebenden Weibchen der Frühlingskatzen
rechnen, die im Herbst auch schon wieder Junge zur Welt
gebracht hätten. Unser „Freitag-Spay-Day“
war also mal wieder sehr erfolgreich und hat unzählige
kleine Miezen vor einem schlimmen Ende bewahrt.
Strassentiere
in den südlichen und östlichen Ländern sind ein riesengroßes
Problem für die öffentliche Sicherheit (Unfälle,
Bissverletzungen, Kratzverwundungen) und stellen wegen auf
Menschen übertragbaren Krankheiten auch ein Problem für die
öffentliche Gesundheit dar. Die Lösung dieses Problems
sollte jedem Politiker und jeder öffentlichen Verwaltung ein
dringendes Anliegen sein. Nichts tun oder nur ein wenig tun
kostet dem Steuerzahler ein Vermögen wie zum Beispiel in der
Region Kampanien in Süditalien: ca. 30.000 Strassenhunde sind
in den letzten Jahren eingefangen worden. Sie leben mehr
schlecht als recht in Auffanglagern und zwar lebenslang. Die
Vermittlungsrate liegt bei 7 %. Die Gemeinden bezahlen jährlich
circa 20 Millionen Euro für diese Unterbringung – und die
Strassen sind voller Hunde, tote und lebendige. Es ist
logisch, dass man das Angebot an die Nachfrage anpassen muss.
Das bedeutet in unserem Fall, dass nur so wenige Welpen
geboren werden sollten, die einen verantwortungsvollen
Besitzer erwarten können. Das ist nur durch Geburtenkontrolle
möglich und bis es noch keine anderen unschädlichen Methoden
dafür gibt, müssen die Tiere chirurgisch kastriert werden.
Unser
nächster „spay day“ wird erst wieder im nächsten Jahr
stattfinden. Personen, die Katzen in ihrer Nachbarschaft
betreuen und hier in der Region Kampanien leben, sollten
regelmäßig unsere Homepage besuchen, um den nächsten Termin
zu erfahren: www.legaproanimale.de. Dann kann unter
0823-859552 ein Termin für das Tier/die Tiere ausgemacht
werden.
Der
nächste „spay day“ kommt bestimmt und wer helfen möchte,
diesen möglich zu machen, kann einen Beitrag direkt auf unser
Konto leisten:
In
Italien:
LEGA
PRO ANIMALE
Conto
corrente postale: 10973816
Codice
IBAN: IT81 Q076 0114 9000 0001 0973 816
Codice
BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
In
Deutschland, wenn Spendenquittung erwuenscht:
Deutscher
Tierschutzbund e.V.
Sparkasse
Bonn, Konto Nr. 40444, BLZ 37050198
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Mit
dem Vermerk: fuer LEGA PRO ANIMALE
In
der Schweiz:
Schweizer
Gesellschaft fuer Tierschutz
Postscheckkonto
80-5540-4
Mit
dem Vermerk: fuer LEGA PRO ANIMALE
Vielen
herzlichen Dank im voraus.
Dorothea
Friz, DVM
LEGA PRO ANIMALE
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14°
“SPAY DAY” FUER STRASSENKATZEN IM ZENTRUM DER
LEGA
PRO ANIMALE IN SUEDITALIEN
Dieses mal waren es 105 Katzen (72
Weibchen und 33 Kater), die auf den Strassen eingefangen und
ins Sterilisationszentrum der LEGA PRO ANIMALE gebracht worden
sind. Unglücklicherweise hat es in der Nacht vor dem
Operationstag geregnet und viele der Tiere, für die ein
Termin ausgemacht wurde, sind
nicht in die Fallen gegangen.
Und dieses Mal war es richtig aufregend:
Am Donnerstag kam ein Mann von der Stromgesellschaft und
teilte uns mit, dass wir am Freitag den 27° November – also
unserem Kastrationstag – von 9 Uhr morgens bis 4 Uhr
nachmittags ohne Strom sein würden. Na super, dachte ich und
Gott sei Dank verfügen wir über einen Generator; es sollte
keine Probleme geben. Als wir dieses Gerät anschafften, habe
ich an Notfälle gedacht und wollte einfach die wichtigsten
Funktionen abgedeckt haben. Natürlich habe ich nicht an
Kastrationstage gedacht, an denen wir ohne Strom sein würden:
der Autoklav verbraucht 2 Kilowatt in der Stunde und der läuft
an solchen Tagen ununterbrochen um die Operationsbestecke zu
sterilisieren. Wir haben einfach alle anderen Gebäude vom
Strom abgeklemmt (und natürlich ist die Tiefkühltruhe mit
unseren Essensvorräten aufgetaut!).
Normalerweise haben wir auch einen Heizofen, auf dem
wir die Deckchen für die Katzen nach dem Eingriff aufwärmen.
Die haben wir einfach auf den Autoklaven gelegt und das
Problem war gelöst. Fast zu Beginn haben dann noch unsere
OP-Leuchten den Geist aufgegeben (wohl wegen den
Stromschwankungen, die der Generator erzeugt hat) und wir
haben kurzerhand die Schreibtischlampen am OP-Tisch
festgeschraubt und weiter ging’s . ……
Die Kastration von Hunden und Katzen
stellt die einzige Lösung dar, um das Angebot von Hunden und
Katzen der Nachfrage anzupassen.
Eine einfache Rechnung: die 72 Kätzinnen, die wir an
einem einzigen Tag kastriert haben, hätten im nächsten Jahr
4 mal Junge geworfen. Wenn wir „nur“ 3 Kätzchen pro Wurf
rechnen, wären 864 Katzenwelpen zur Welt gekommen, von denen
nur ein geringer Prozentsatz überlebt hätte. Die meisten
sterben bei uns, bei Autounfällen oder an Krankheiten.
Ich bin sehr froh, dass unsere „spay
days“so gut von der Bevölkerung angenommen werden.
Katzenbetreuer aus der gesamten Region Kampaniens rufen an, um
Termine auszumachen. Der nächste Kastrationstag ist schon
geplant (am 11. Dezember!) und schon nach 48 Stunden hatten
wir 50 Katzen auf der Liste. Ich hoffe nur, dass wir genügend
Gönner finden, dass unsere so wichtige Arbeit weitergeführt
werden kann damit das größte Elend verhindert wird.
Herzlichen Dank dem internationalen „spay
team“: Teresa (Italien), Dora (Italien)), Isabella (Italien), Renate (Schweiz),
Michelangelo (Italien), Celine (Deutschland), Eve (England),
Lynn (England), Giovanna (Italien), Mena (Italien) and
naturally to the vets: Gigi, Giuliano, Emanuele, Dorothea und
Lorenzo.
Dorothea Friz, DVM
Presidente LEGA PRO ANIMALE
BITTE
HELFEN SIE UNS, DEN NAECHSTEN “SPAY DAY” MOEGLICH ZU
MACHEN:
In
Italien:
LEGA
PRO ANIMALE
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AQUILA
HILFE FUER DIE VIELEN ERDBEBENOPFER
LEGA
PRO ANIMALE - ITALIEN
Ein starkes Erdbeben hat im April 2009
die Altstadt von Aquila und einige der umliegenden Dörfer
zerstört. Viele Menschen wurden getötet, zig-tausende waren
ohne Dach über dem Kopf. Viele leben noch heute, 7 Monate
nach dem Desaster, in Zelten. Und die Temperaturen laden nicht
zum Kampieren ein.
Dies hat das Team der LEGA PRO ANIMALE
auch festgestellt, als es mit dem mobilen Operationssaal und
über 40 Katzenfallen in Aquila eintraf. Eigentlich sollte
schon im August mit dem Einfangen, Kastrieren und wieder
Freilassen der vielen Katzen begonnen werden, die in den Trümmern
der ehemaligen Wohnhäuser herumirrten und ihre Herrchen oder
Frauchen suchten. An Futter mangelt es ihnen nicht. Seit den
ersten Tagen des Unglücks werden sie regelmäßig und gut gefüttert:
Mitglieder von Tierschutzorganisationen vor Ort (LAV, RAN
onlus, 99 gatti AQ) fahren tagtäglich das gesamte Gebiet ab
und bieten ausreichend Futter und frisches Wasser an. Und natürlich
hat die Natur dann die Rechnung präsentiert. Frühling und
Sommer sind die Hauptzeiten für die Paarung von Katzen und
fast alle Weibchen brachten Junge zur Welt. Das Veterinäramt
kam nicht nach mit dem Kastrieren und selbst dank der Verstärkung
aus der anliegenden Region Reggio Emilia konnten nicht alle
felinen Vierbeiner eingefangen und kastriert werden. Die
Katzenschutzorganisation RAN onlus, die sich eigentlich um die
streunenden Katzen im Gebiet des RAI Fernsehens in Rom kümmert,
hatte die LEGA PRO ANIMALE aus Castel Volturno um Hilfe
gebeten. Das war, wie gesagt im August. Und es dauerte bis
Ende Oktober, bis alle Genehmigungen vorlagen.
Wir (das sind Dorothea und Giuliano,
Tieraerzte der LPA und Ambra, eine Tierärztin aus Taranto)
waren zutiefst betroffen, als wir in Aquila eintrafen. Noch
nicht stadtkundig, haben wir uns prompt verfahren und sind
mitten in der Altstadt gelandet. Rechts und links Häuser mit
riesigen Rissen; komplett zerstört, wie ein Kartenhaus
zusammengebrochen; eine Außenwand weggerissen und man sieht
in ein Wohnzimmer mit Bildern an der Wand, die Tischdecke noch
auf dem Tisch.……
Wir haben das städtische Tierheim
schliesslich erreicht und sind von den Amtstierarztkollegen
herzlich empfangen worden. Leider war der Container, für den
ich angefragt hatte, noch nicht bereit. Das Meeting mit den
Tierschützern und freiwilligen Helfern aus Aquila, welches
ich vorgeschlagen hatte, um unsere Aktionen zu koordiniere,
fand nicht statt. Zudem gab es keine Unterkunft für uns:
70 km
entfernt von Aquila haben wir einen Gasthof gefunden, der uns
aufgenommen hat. Am nächsten Morgen, am Montag den 26.
Oktober, haben wir dann den Container am Rande eines der
Zeltlager übernommen, welches für die Menschen, die ihre Häuser
und Wohnungen verloren hatten, errichtet worden war. Aber es
gab ein Problem: Wasser lief zur Tür heraus und drinnen war
alles überschwemmt. Männer vom Zivilschutz und vom Militär
haben ihr Möglichstes getan, um den Schaden zu beheben. Am
Ende haben wir das Wasser aber doch lieber abgestellt. Zum Händewaschen
und zur Reinigung der Operationsbestecke mussten wir es
eimerweise von einem Außenhahn abzapfen. Dann haben wir
ausgeladen und aufgebaut. Eigentlich sollten schon Katzen zum
Kastrieren vorhanden sein. Außerdem sollten wir drei
freiwillige Helfer aus Aquila zur Seite haben, aber es kamen
weder Katzen noch Helfer. Irgendwann zeigte uns ein junger
Mann einige der Tiere.
Die meisten seien aber schon kastriert. Zusammen mit ihm haben
wir einige der der Katzen eingefangen. Danach saßen wir
wieder da, ohne Arbeit. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass
unsere Anwesenheit gar nicht sonderlich erwünscht war. Ich
bin dann einfach alleine losgefahren, habe mit den paar
Menschen, die in den Dörfern geblieben sind, Kontakt
aufgenommen, nach streunenden Katzen gefragt. Sehr viele habe
ich dann selbst gefangen.
Nach fast 20 Eingriffen am ersten Tag,
waren wir nicht gerade überarbeitet (auswärts kastrieren wir
normalerweise 50-60 Katzen pro Tag), aber trotzdem sehr müde
und wollten nicht nochmals
70 km
zum Gasthof fahren, denn die Benzin- und Autobahnkosten hätten
unser Budget gesprengt. Wir
haben versucht in Aquila eine Bleibe zu finden,
aber erfolglos. Einer der Amtstierärzte bot uns dann
einen Camper an und der Zivilschutz stellte ein Bett samt
Matratze zur Verfügung. Nach der Arbeit haben wir einfach
unsere Arbeitstische zur Seite geschoben, das Bett
aufgeschlagen und der OP-Vorbereitungsraum wurde zum
Schlafzimmer. Wir durften die Toiletten und Duschen vom Camp
benutzen. Ich habe mir nachts ganz genau überlegt, ob ich
wirklich raus müsste, bei einigen Grad unter Null oder
Regenschauern….. Gott sei Dank haben wir in der 2. Woche
eine Pension in der Nähe gefunden.
Vom 2. Tag an hat uns ein junger Mann
aus Aquila geholfen. Tiziano ist
selbstständig auf Katzenfang gefahren und endlich
hatten wir etwas zu tun. Ein weiterer freiwilliger Helfer kam
dazu und zusammen mit den Katzen, die von einem anderen Team
eingefangen worden sind, ist die stolze Zahl von 269 Tieren
zusammen gekommen. Zwei sehr alte, total abgemagerte Kater
mussten schnellstens von ihrem Leiden erlöst werden, denn
beide hatten aufgebrochene,
nicht operierbare Tumore und konnten nichts mehr fressen.
Drei der weiblichen und eines der männlichen
Tiere waren bereits kastriert, was leider wegen fehlender
Markierung erst erkannt wurde, als sie schon in Narkose lagen.
Eine dieser Katzen wurde vermutlich von der Flanke her
operiert, weil keine Operationsnarbe auf dem Bauch sichtbar
war. Wir haben erst während der Operation gemerkt, dass sie
schon kastriert war. Insgesamt sind somit 264 Tiere operiert
worden (121 männliche und 143 weibliche). Alle Tiere sind
gegen Würmer und Flöhe behandelt worden. Außerdem wurden
sie mit einem Mikrochip identifiziert sowie in den Ohren und
an der Operationsstelle tätowiert. Da Katzen Stehohren haben,
kann man nun schon von weitem den grünen Tätowierpunkt im
Ohr erkennen.
Gegen Ende der zweiten Woche hatte sich
in Aquila herumgesprochen, dass wir Straßenkatzen kastrieren
und es haben andere Katzenbetreuer angerufen. Einige dieser
Tiere konnten wir noch kastrieren. Es leben aber noch hunderte
von Katzen im Zentrum Aquilas und in den Dörfern der Provinz,
die einzufangen und zu kastrieren sind. Wir hoffen, Sponsoren
zu finden, die einen weiteren Einsatz im Frühling
finanzieren, ehe die Kätzinnen wieder rollig werden und
tausende von Kätzchen zur Welt kommen, die nur eine geringe
Überlebenschance haben (Viruserkrankungen, Unfälle).
Die beiden „spay weeks“ sind diesmal
von der „The Anglo-Italian Society for the Protection of
Animals“ in London finanziert worden, der alle Beteiligten
ihren herzlichen Dank aussprechen. Ein großes Dankeschön
auch an die amerikanische Organisation „Friends of Roman
Cats“, die die notwendige Anzahl von handlichen und
tiergerechten Katzenfallen gesponsert hat.
Dorothea Friz, DVM
Presidente LEGA PRO ANIMALE
BITTE
HELFEN SIE MIT EINER SPENDE, DAMIT WIR WEITER KASTRIEREN
KOENNEN:
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DIE
LEGA PRO ANIMALE WAR MAL WIEDER AKTIV: EIN NEUER “SPAY
DAY” FAND STATT (Kastrationstag fuer Strassenkatzen)
Ueber 40 Betreuer von Strassekatzen fieberten nervoes der
neuen Ankuendigung auf unserer Homepages
entgegen, in der das Datum fuer den naechsten „spay day“
angekuendigt wurde. In nur wenigen Tagen wurden ueber 120
Katzen angemeldet und wir konnten keine Tiere mehr annehmen.
Das italienische Tierschutzgesetz schreibt vor, dass
Strassenkatzen kostenlos von Amtstieraerzten kastriert und am
Fangort wieder freigelassen werden muessen. Die Kollegen sind
allerdings ueberbeschaeftigt mit der Lebensmittelkontrolle
oder haben einfach keine Erfahrung im Operationssaal. Einige
haben angefangen zu kastrieren, aber es sind viel zu wenige
der Tiere, die operiert werden. Die meisten ignorieren einfach
das Gesetz. Und wir alle wissen ja nur zu genau, was mit den
meisten der ausgesetzten Kaetzchen passiert: sie werden von
Autos ueberrollt, von Hunden zerfetzt oder von Krankheiten
niedergestreckt. Manchmal kommen auch noch Menschen zu
Schaden: Verkehrsunfaelle, weil man „fuer ein Tier“ bremst
oder man erwischt den Schnupfen von einer kranken Katze.
All diese Gruende haben die LEGA PRO ANIMALE dazu bewegt,
den Amtstieraerzten bei der Gesetzesanwendung unter die Arme
zu greifen um durch Kastrationen die Geburt von unerwuenschtem
Nachwuchs zu verhindern. Immer auf der Suche nach den noetigen
Finanzen fuer diese Eingriffe haben sich Sponsoren in der
ganzen Welt gefunden, die neben unserer „normalen“ Arbeit
in der Klinik auch noch die „spay days“ ermoeglichen.
Angefangen haben wir mit diesen Sondertagen schon im Juli 2007
und am 2. Oktober fand der 13. „spay day“ statt: 94
Weibchen und 38 Kater wurden in nur einem Tag unfruchtbar
gemacht. Damit haben wir insgesamt die stattliche Anzahl
von 1407 Katzen noch zusaetzlich zu unserer Arbeit kastriert.
Und es gibt gute Nachrichten: zum ersten Mal in 25 Jahren
bekommen wir einen kleinen Zuschuss fuer die
Katzenkastrationen von der Region Kampanien. Wir wollen nun
jeden Monat einen Kastrationstag anbieten und wir nehmen auch
noch zusaetzlich zu unserer normalen Arbeit unter der Woche
und vor allem mittwochs weitere Strassenkatzen an. Wer hier in
der Region Kampanien wohnt und Katzen in seinem Parco oder
Garten fuettert, kann 0823-859552 anrufen, um einen
Kastrations-Termin auszumachen (von Montag bis Donnerstag).
Wir leihen (gegen eine Kaution) Fallen und Kaefige aus.

Dorothea Friz, DVM
President
LEGA PRO ANIMALE
BITTE
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MACHEN:
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Italien:
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12°
“SPAY DAY” FÜR STRASSENKATZEN
Zum
zwölften Mal führte die LEGA
PRO ANIMALE in Castel Volturno im südlichen Italien nahe
Neapel einen ganzen Tag lang kostenlose Kastrationen für Straßenkatzen
durch. Dieser “SPAY
DAY” stellte sich einmal mehr als großer Erfolg heraus:
115 Katzen (78 weibliche und 37 männliche) sind von ihren
Betreuern eingefangen und zum „STERILISATIONSZENTRUM“
der LPA
gebracht worden.

Vier
Tierärzte, versiert in sicherer und schneller
Kastrationstechnik, gerade auch im Umgang mit Welpen, und eine
große Gruppe von freiwilligen Helfern aus aller Welt (USA,
England, Deutschland, Ukraine) und natürlich auch aus
Italien, haben unermüdlich von morgens 8 Uhr bis abends 18
Uhr im Team zusammen gearbeitet.
Sämtliche
Katzen haben die Operation gut überstanden und konnten von
ihren Betreuern am nächsten Morgen wohlauf wieder abgeholt um
freigelassen zu werden.

In
Anbetracht der Tatsache, dass die Aktion vielen Katzenkindern
einen leidvollen Tod in der Zukunft ersparen konnte, ist das
Ergebnis mehr als überzeugend:
13
Kätzinnen waren im Moment des Eingriffes trächtig – mit 62
Welpen in der Gebärmutter (das sind 4,8 Welpen pro Wurf).
Eine sehr einfache Rechnung zeigt auf, dass durch diesen
Einsatz nur im nächsten Jahr 900 Katzenwelpen weniger zur
Welt kommen werden (78 Katzen x 3 Würfe x 4 Welpen pro Wurf =
936).
In
dieser Gleichung werden die Nachkommen weiterer Generationen
noch gar nicht berücksichtigt, und das, obwohl eine Katze
hier bereits im Alter von 5 Monaten das erste Mal trächtig
wird….
Nimmt
man sich die Statistik zur Hand, kann man einfach nachrechnen,
wie viele Katzen nur von den Tieren schon geboren worden sind,
die am 10. Juli in die LPA gebracht wurden:
11
Katzen waren unter 4 Monate alt, hatten also noch nicht
geworfen.
23
Katzen im Alter zwischen 5 und 12 Monaten hatten vermutlich
schon mindestens einen Wurf, was an der Gebärmutter zu
erkennen war: 23 x 4 = 92 Welpen.
26
Katzen im Alter zwischen 1 und 3 Jahren hatten schon über 600
Welpen: 26 x 2 (mittleres Alter) x 4 (Welpen/Wurf) x 3
(Wurf/Jahr) = 624.
12
Katzen im Alter zwischen 4 und 7 Jahren hatten schon 720
Welpen:
12
x 5 (mittleres Alter) x 4 (Welpen/Wurf) x 3 (Wurf/Jahr).
6
Katzen über 8 Jahren hatten schon 576 Welpen.
78
KÄTZINNEN HATTEN SCHON ÜBER 2000 NEUE KATZEN
„PRODUZIERT“, BEVOR SIE KASTRIERT WORDEN SIND
Anhand
dieser Werte ist nun ersichtlich, weshalb die Straßenkatzen
dieser Region derart zahlreich sind. Und aus diesen Fakten
erklärt sich auch, warum so viele kranke Katzen und Welpen im
Müll nach Futter suchen müssen. Viele dieser Tiere befinden
sich in einem sehr miserablen Zustand, leiden an
Infektionskrankheiten, die zu grausamen Entstellungen führen,
wenn sie nicht ohnehin schon für die betroffenen Katzen tödlich
enden. Katzen mit teilweise oder völlig herausgeeiterten
Augen sind ein alltäglicher Anblick.
Kastrieren
bringt nur Vorteile!
Die
Tierschutzorganisation LEGA
PRO ANIMALE will ihre PRÄVENTIVARBEIT
weiterführen und wenn möglich die Anzahl der Kastrationen
noch erhöhen. Sponsoren und freiwillige Helfer werden
dringend gesucht.
BITTE HELFEN SIE MIT EINER SPENDE, DAMIT WIR WEITER KASTRIEREN KÖNNEN:
In
Italien:
LEGA
PRO ANIMALE
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11° “SPAY
DAY”
LEGA PRO
ANIMALE
CASTEL
VOLTURNO/ITALIEN
Die LEGA PRO
ANIMALE hat am 15. Mai wieder einen “spay
day” abgehalten (ein Tag, an dem Strassenkatzen
kostenlos kastriert werden). Im vereinseigenen Sterilisationszentrum
für Hunde und Katzen in Castel Volturno sind an diesem
Tag 92 Katzen (68
weibliche und 24 männliche) durch einen chirurgischen
Eingriff unfruchtbar gemacht worden. Die Tiere wurden von
ihren Betreuern eingefangen und ins Zentrum gebracht. Dieser
Service sollte eigentlich von den italienischen Amtstierärzten
ausgeführt werden, wie es das Gesetz, welches vor 18 Jahren (!) verabschiedet worden ist, vorschreibt. Die Betreuer der Katzen müssen
bei diesen oft 1-2 Jahre darauf warten, bis sie einen Termin
bekommen. Das bedeutet, dass die Katzen nochmals 3-4 Würfe
produzieren, bevor sie operiert werden. Und manchmal gebärt
eine einzige Katze auch 7 Junge in einem Wurf! So wird die
Anzahl der vielen Katzen, die oft sehr krank sind, nie
geringer. Aus diesem Grunde hat die LEGA
PRO ANIMALE im Sommer 2007 angefangen, kostenlose
Kastrationen für Straßenkatzen anzubieten. Die Nachfrage ist
riesengroß und das Telefon steht nicht still. Bis einschließlich
Mai 2008 sind nur während dieser speziellen Tage 1159 Katzen unfruchtbar gemacht worden.
Diese Initiative ist nur durchführbar, wenn genügend
finanzielle Mittel zur Verfügung stehen und sich auch
freiwillige Helfer finden, die bis zu 12 Stunden unermüdlich
ihren Dienst tun. Der 11.
„spay day“ konnte dank der finanziellen Hilfe der THE
ANGLO-ITALIAN SOCIETY FOR THE PROTECTION OF ANIMALS“ in
London und der folgenden Helfer aus aller Welt (Tierärzte,
Mitglieder der LEGA PRO ANIMALE und andere tierliebe Menschen)
stattfinden:
Italien:
ISABELLA, GIGI,
GIULIANO, TERESA, ROSA, MICHELANGELO, GIOSUE’
Benin/Afrika: LORENZO
Holland: MARIELLE,
MARLOES
England: REBECCA,
LYNDSAY
Ukraine: MIRA
Deutschland: DOROTHEA
Die
LEGA PRO ANIMALE dankt allen Beteiligten und hofft auf weitere
finanzielle Hilfe, damit solche Ereignisse sehr oft wiederholt
werden können. Die Nachfrage ist groß.
VIELEN DANK IM
VORAUS.
Dorothea
Friz, Präsident
www.legaproanimale.de
www.fondazionemondoanimale.com
Spendenkonto Italien:
LEGA PRO ANIMALE
Banco Posta
IBAN: IT 81 Q 07601
14900 000010973816
BIC: BPPIITRRXXX
Oder
über den Deutschen Tierschutzbund e.V. in Bonn
Mit dem Vermerk:
„fuer LEGA PRO ANIMALE“
Sparkasse Bonn,
Konto 40444, BLZ: 37050198
IBAN: DE 88
37050198 0000040444
BIC: COLS DE 33
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10°
“SPAY DAY” FÜR STRASSENKATZEN
Das Jahr hat gut
angefangen, mit dem Internationalen “spay day” am 26.
Februar,
der aber in eine “spay
week” in Tropea/Suedkalabrien verwandelt worden war ((200
Strassenkatzen kastriert (108 weibliche und 92 männliche).

Am 20. Maerz folgte dann
der erste “spay day” (= Tag der kostenlosen Kastrationen für
Strassenkatzen) des Jahres 2009 im Zentrum der LEGA PRO
ANIMALE in Castel Volturno/Sueditalien.

Tieraerzte und freiwillige
Helfer aus aller Welt haben harmonisch zusammengearbeitet und
105 Katzen (69 weibliche und 36 maennliche)
an einem einzigen Tag
kastriert. 24 der weiblichen Tiere waren traechtig zum
Zeitpunkt des Eingriffes und somit ist 107 Kaetzchen erspart
geblieben, in eine nicht sehr tierfreundliche Welt geboren zu
werden.

12 der Kaetzinnen waren
rollig, das bedeuted, dass weitere Geburten verhindert wurden.
Und vermutlich haetten sich auch die restlichen weiblichen
Tiere bald gepaart. Bei einem Mittelwert von 4,5
Kaetzchen pro Wurf haben wir durch unseren Einsatz die Geburt
von insgesamt ueber 300 anderen Katzen verhindert.
Und das nur durch einen
Tag Arbeit. Wenn nun andere Tierschutzorganisationen das auch
so machen wuerden und solche „spay days“ immer oefter
stattfaenden, koennte man das Problem mit den Strassentieren
endlich in den Griff bekommen:

VORSORGE (= Kastrieren)
ist besser als HEILEN (Verantwortliche suchen fuer den Tod von
Menschen, die von Strassentieren angegriffen wurden, wie das
in der letzten Woche in Sizilien passiert ist).
BITTE HELFEN SIE MIT EINER SPENDE, DAMIT WIR WEITER KASTRIEREN KÖNNEN:
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INTERNATIONALER
“SPAY DAY” 26. FEBRUAR 2009
Letztes Jahr
erfuhren wir einfach zu spät von diesem wichtigen Tag
und wir konnten die Bevölkerung vor Ort nur durch Werbetafeln
entlang der Strasse informieren, ihre Hunde und Katzen
kastrieren zu lassen. Aber dieses Jahr konnten wir diesen Tag
sehr gut vorbereiten und ihn sogar zu einer “spay week”
ausdehnen. Wir haben unseren mobilen OP und das kleinere
Fangauto bepackt und sind am Montag den 23. Februar nach
Tropea aufgebrochen, dies ist im Süden von Reggio Calabria.
Wir, das sind: Giuliano (einer der LPA Tierärzte) und ich
(Dorothea). Wegen endlosen Baustellen auf der Autobahn war die
Reise sehr mühsam. Aufgrund von Schneewarnungen in den
Bergen und fehlenden Schneeketten waren wir gezwungen, eine
Ausweichroute zu wählen. Nach 6 Stunden Fahrt sind wir dann
endlich angekommen und wurden von einer großen Gruppe
freiwilliger Helfer freudig begrüßt. Sie kamen aus
Tropea selbst, aber es waren auch Deutsche und Schweizer
dabei, die uns halfen, das Kastrationsprojekt in die Tat
umzusetzen. Nach einer Besprechung mit den freiwilligen Helfer
wurde alles für den folgenden Tag vorbereitet, sprich der
Transporter ausgeräumt und der OP aufgebaut.
Früh am nächsten
Morgen saßen die ersten Katzen schon in den Fallen, die
Aktion startete und erhielt vom Bürgermeister von Tropea und
dem zuständigen Veterinäramt volle Unterstützung. In nur
vier Tagen hat das Team 201 Katzen eingefangen (108 weibliche
und 93 männliche). Eine der Katzen musste eingeschläfert
werden, sie konnte nicht mehr gerettet werden. 200
Katzen wurden kastriert und außer einer (die kurz nach dem
Eingriff an Herzversagen verstorben ist) sind alle am Tag
nach der Operation an ihrem Futterplatz wieder
ausgesetzt worden. 16 Katzen waren rollig und 54 waren trächtig
mit insgesamt 235 Katzenwelpen, denen somit eine ungewisse
Zukunft erspart wurde…
Nachdem die
Fallen und Käfige wieder zurückgebracht worden waren, traten
wir Samstag vormittag den Rückweg an.
Der „verlängerte“
SPAY DAY war ein großer Erfolg und die Bevölkerung reagierte
sehr positiv auf diese Aktion. Einige Einwohner haben
davon gesprochen, dass sie ihre eigenen Katzen in Kürze auch
kastrieren lassen wollen. Die Vertreter der Behörden waren
ebenfalls sehr zufrieden und haben uns zu verstehen gegeben,
dass sie sich freuen würden, wenn wir recht bald wieder kämen
und die Aktion auch auf die umliegenden Gemeinden ausdehnen könnten.
Dieses Mal war
unser Einsatz vom Deutschen Tierschutzbund e.V. in Deutschland
und der The Anglo-Italian Society for the Protection of
Animals in England finanziert worden. Letztere hat auch die
mobile Tierklinik und das Fangauto gesponsert. Ein Dankeschön
auch an die amerikanische Organisation Friends of Roman Cats,
die so viele handliche und sichere Katzenfallen gestiftet hat,
damit wir gleichzeitig eine große Anzahl von wilden Katzen
einfangen können.
Insgesamt
haben wir vermutlich über 70 % der frei lebenden Katzen
kastriert, in den Nachbargemeinden von Tropea leben allerdings
noch ganz viele weitere Katzen. Ein solcher sporadischer
Einsatz reicht daher auf keinen Fall aus, das große Elend der
vielen jungen Kätzchen zu verhindern. Das gesamte Team von
Tropea hofft auf weitere Sponsoren, damit die nächste
Kastrationsaktion bald stattfinden kann, wenn möglich noch
vor der großen Touristensaison.
Bilder
BITTE
HELFEN SIE MIT EINER SPENDE, DAMIT WIR WEITER KASTRIEREN
KOENNEN:
In
Italien:
LEGA
PRO ANIMALE
Conto
corrente postale: 10973816
Codice
IBAN: IT81 Q076 0114 9000 0001 0973 816
Codice
BIC/SWIFT: BPPIITRRXXX
In Deutschland,
wenn Spendenquittung erwuenscht:
Deutscher
Tierschutzbund e.V.
Sparkasse
Bonn, Konto Nr. 40444, BLZ 37050198
IBAN:
DE 88 37050198 0000040444
BIC:
COLS DE 33
Mit dem Vermerk:
fuer LEGA PRO ANIMALE / TROPEA
In der Schweiz:
Schweizer
Gesellschaft fuer Tierschutz
Postscheckkonto
80-5540-4
Mit dem Vermerk:
fuer LEGA PRO ANIMALE / TROPEA
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“SPAY
DAY” Nummer 9
Vielleicht war es zu kurz
vor Weihnachten oder das Wetter hat mal wieder nicht
mitgespielt, aber von über 100 weiblichen Katzen, die für
unseren 9. „Spay day“ angemeldet worden sind, sind
„nur“ 71 erschienen. Dazu sind 28 Kater gekommen und
diesmal sind wir also nicht über die „100“-Grenze
gekommen. Aber das ist ja doch schon eine tolle Leistung,
insbesondere, da 3 freiwillige Helfer aus verschiedenen Gründen
nicht kommen konnten und das haben wir erst am Morgen des
„spay day’s“ erfahren. Rosa hat eine fürchterliche
Grippe bekommen, das Auto von Michelangelo hat gestreikt und
er hat es nicht flott bekommen und Eve hatten wir vergessen
rechtzeitig zu informieren. Nichtsdestotrotz hat das restliche
Team der LEGA PRO ANIMALE Unmögliches geleistet: Mena und
Isabella haben die Tiere aufgenommen, die Käfige mit
doppelten Etiketten versehen (obwohl das schon telefonische
besprochen war, haben nur 10 % der Katzenbetreuer die Käfige
markiert) und nummeriert. Lorenzo hat die Tiere in Narkose
gelegt, Armando hat fast alle Kater kastriert und Gigi,
Giuliano und Dorothea haben die weiblichen Tiere unters Messer
genommen. Dora hat die Instrumente gereinigt und den
Autoklaven bedient, Giovanna hat am Morgen die Tiere bis zum
Aufwachen betreut und überwacht (sie ist spontan
eingesprungen, musste dann aber ihre Kinder von der Schule
abholen), und Teresa hat alle Tiere für die OP vorbereitet
und nach der OP in ihre Käfige gebettet zwischen angewärmten
Deckchen. Das ganze war ganz schön stressig, aber trotzdem
haben alle Beteiligten die Ruhe bewahrt und bis zum Ende
durchgehalten.
Einige der Tiere waren
schon frühträchtig (trotz der winterlichen Kälte!) und wenn
man überlegt, wie viele Kätzchen ein Muttertier pro Jahr
produzieren kann, wird einfach klar, wie wichtig es ist, denn
„Hahn zuzudrehen“ um diesen Kreislauf zu unterbinden.
Kastration ist das magische Schlüsselwort und die
Mitglieder und Verantwortlichen der LEGA PRO ANIMALE können
nicht laut genug in die Welt schreien, dass nur Kastrieren möglichst
vieler Tiere das Problem in Grenzen hält.
Das LEGA PRO ANIMALE Team
ist bereit auch weiterhin sein Bestes zu geben, aber dazu
braucht es natürlich die finanziellen Mittel um die Kosten für
diese „spay day’s“ zu decken.
Wer helfen möchte:
deutsche Steuerzahler,
wenn Spendenquittung erwünscht:
über den Deutschen
Tierschbund e.V., Sparkasse Bonn:
IBAN: DE 88 37050198
0000040444
BIC: COLSDE33
Mit dem Vermerk:
Sterilisationszentrum Italien
Oder direkt nach Italien:
Banco Posta
IBAN: IT 81 Q 07601 14900
000010973816
BIC: BPPIITRRXXX
HERZLICHEN
DANK IM NAMEN ALLER KATZEN UND EIN SCHÖNES NEUES JAHR 2009
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8° “SPAY DAY”
DER LEGA PRO ANIMALE
Die LEGA PRO ANIMALE in
Castel Volturno/Italien hat am Freitag den 28.November 2008
zum 8° Mal einen “SPAY DAY“ (=ein Tag, an dem Leute Straßen-Katzen
zum kostenlosen Kastrieren bringen können) abgehalten. Dieses
Angebot ist sehr populär geworden und Katzenbetreuer aus der
ganzen Region Kampaniens fangen streunende Katzen ein, um sie
ins Sterilisationszentrum der LEGA PRO ANIMALE zu bringen.
Dieses Mal war es kein „Kastrations-Marathon“, obwohl das
Ereignis durch einen Marathonlauf gesponsert wurde: Andrea
Hunt aus England hat am „Great North Run Marathon“
teilgenommen. Sie ist
21 Kilometer
gelaufen um auf die Arbeit der LEGA PRO ANMALE und der AISPA
aufmerksam zu machen. Eine unglaubliche Anstrengung mit einem
Riesenerfolg: Andrea ist es gelungen so viel Geld zu sammeln,
dass wir den 8° Spay Day finanzieren konnten – TAUSEND
DANK!


116 Katzen (78 Weibchen
und 48 Männchen) aus der ganzen Regien wurden unfruchtbar
gemacht. Nachdem sie alle eine Nacht in den Räumlichkeiten
der LEGA PRO ANIMALE verbracht hatten, wurden sie am Morgen
nach dem Eingriff von den Betreuern abgeholt um wieder am
Futterplatz freigelassen zu werden.

Nur durch Flächen-abdeckende
Kastrationen von frei lebenden Tieren kann man das Streunertum
in den Griff bekommen. Hunde und Katzen sind sehr fruchtbar.
Hunde, auch solche mit Besitzern, denen es aber erlaubt ist
alleine „gassi“ zu gehen (und das ist leider die
„normale“ Situation in Süditalien) haben 2 Würfe pro
Jahr mit bis zu 12-15 Welpen in einem Wurf. Eine Kätzin kann
bis zu 24 Kätzchen pro Jahr „produzieren“. Und dabei darf
man nicht vergessen: im Alter von 5-6 Monaten können die
weiblichen Tiere schon tragend sein. Wenn man sich dies vor
Augen hält, ist es klar, dass man hier so viele Tiere
auf den Strassen sieht – lebendig, aber auch tot.

Die LEGA PRO ANIMALE
ist ständig auf der Suche nach Sponsoren für weitere
Kastrationstage dieser Art. Die Nachfrage ist sehr groß.
Für weitere Informationen
können Sie unsere Intersetseite besuchen:
www.legaproanimale.de
www.fondazionemondoanimale.com
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INTERNATIONALE
ZUSAMMENARBEIT:
7°
SPAY DAY” = 131 STRASSENKATZEN KASTRIERT
Tieraerzte
und freiwillige Helfer aus verschiedenen Laendern
(Deutschland, USA, England, Italien und Afrika) haben ueber 12
Stunden Fliessbandarbeit geleistet. Das Ergebnis kann sich
sehen lassen: 131 Katzen (93 weibliche und 38 maennliche), die
permanent auf den Strassen der Region Kampanien in Sueditalien
leben, wurden eingefangen und zum Sterilisationszentrum der
LEGA PRO ANIMALE in Castel Volturno gebracht, um
kastriert zu werden. Die juengsten Tiere waren nur knapp 6
Wochen alt, das aelteste wurde auf ueber 10 Jahre geschaetzt.
Alle Katzen wurden mit einem Mikrochip identifiziert (bei der
LEGA PRO ANIMALE registriert) und mit der Taetowierung
“SMC” neben der Bauchnaht bei Weibchen, aber auch auf der
Innenseite des Ohres (bei beiden Geschlechtern) versehen.
Ausserdem wurde in das andere Ohr ein „gruener Punkt“
taetowiert, der schon von weitem zu sehen ist und die Katzen
als kastriert erkennen laesst.
Nur
dank solcher Massenkastrationen laesst sich das immense
Strassenkatzenproblem in den Griff bekommten. Nimmt man an,
dass alle 93 weibliche Katzen im folgenden Jahr ihre 2-3
Wuerfe gehabt haetten, waeren ungefaehr 1000 Kaetzchen (die
dann niemand will!!) geboren worden. In dieser Rechnung wurde
nicht beruecksichtigt, dass die Katzen schon 5-6 Monate nach
der ihrer Geburt traechtig sein koennen……
Die
“spay days” der LEGA PRO ANIMALE sind mittlerweile sehr
gefragt. Eigentlich muessten die Amtstieraerzte Strassenkatzen
kostenlos kastrieren, aber das klappt, wie so vieles hier in
Sueditalien, nicht immer. Die Katzenbetreuer haben bereits
ueber 30 Katzen zum Fangen und Kastrieren angekuendigt und
koennen nicht warten, bis wir den naechsten Kastrationstag
ankuendigen. Und dieser wird stattfinden, sobald wir das Geld
fuer diesen zusammen haben (circa Euro 2.000,00). Wer helfen
moechte oder mehr ueber die Arbeit der LEGA PRO ANIMALE wissen
will, braucht nur die home page www.legaproanimale.de oder www.fondazionemondoanimale.com
besuchen.
Dorothea
Friz, DVM
Praesident
LEGA PRO ANIMALE
Praesident
FONDAZIONE MONDO ANIMALE
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Ladispoli 23/24/25.06.2008
Im November
2005 in
Ladispoli war es so kalt, dass ich fast erfroren wäre. Das
war unser erster Einsatz dort. In 10 arbeitsamen Tagen haben
wir 277 Katzen und 26 Hunde kastriert. Damals hat uns ein fähiger
Amtstierarzt geholfen. Diesmal sind wir fast geschmolzen vor
Hitze und die zuständige Dame der Gemeinde erwartete in nur 2
Tagen groesste Wunder. Und die haben wir zwei Tierärzte
(Giuliano und ich, Dorothea), diesmal ohne Hilfe der
Amtstieraerzte, aber mit unseren Freiwilligen Dora und Rosa
und denen aus Ladispoli auch vollbracht: In nur 3 Tagen
haben wir 150 Katzen (92 weibliche und 58 männliche) und 10 Hündinnen
kastriert! Und dabei ist der erste Tag gar nicht vollständig
zu rechnen, da wir morgens erst angekommen sind und aufgebaut
haben.
Die Gemeinde von Ladispoli war nach 2 Jahren
ohne Kastrationen wieder voll mit neuen Katzen und hat sich an
uns erinnert. Wir haben zugesagt und nach tagelangen
Vorbereitungen zuhause sind wir dann am Montag den 21. 6. um 4
Uhr morgens gestartet: mit unserer großen Ambulanz, in der
wir auch operieren und das kleinere Fahrzeug zum Einfangen der
Tiere. Beide Autos waren randvoll mit Fallen, Käfigen,
Decken, Bettwäsche, Autoklaven und alles was wir so brauchen.
Als wir nach 4 Stunden Fahrt mit viel Stau
um Rom herum auf dem Grundstück des Zivilschutzes von
Ladispoli ankamen, waren schon alle bereit und einige Katzen
waren schon da zum Kastrieren. Auspacken, Einräumen und dann ging's
los. Und so ging es dann weiter bis fast 22 Uhr und wir waren
alle mehr tot als lebendig. Die Gemeinde hat nicht nur die
notwendigen Medikamente und Materialien zur Verfügung
gestellt, sie hat uns auch auf ihre Kosten in der Nähe
untergebracht. Und am nächsten Morgen ging es gleich weiter.
Am dritten Tag kamen weniger Katzen, aber 10 Hunde. Abends
haben wir dann schon wieder zusammengepackt und alles
verstaut. Am Donnerstag morgen sind die letzten Katzen
freigelassen worden und die Betreuer haben alle Fallen und Käfige
zurück gebracht und wir konnten wieder nach Hause fahren. Und
wieder waren es 4 Stunden Fahrt mit unendlichem Stau um Rom
herum und die Sonne immer von vorne – Sauna gratis!

Aber alle sind wir zufrieden mit unserer
Leistung. Viele der Kaetzinnen waren schon trächtig oder
rollig und das Bewusstsein, dass nun 92 Katzen keine Kätzchen
mehr erzeugen können, die dann von Autos auf dem Asphalt
zerquetscht werden (wie das am 2. Abend ganz in unserer Nähe
passiert ist, das Brüderchen ist um ein Haar demselben
Schicksal entgangen und wurde kastriert und vermittelt), gibt
einem die Kraft immer weitere Hoechstleistungen zu
vollbringen.
Ein großes Dankeschön der Anglo-Italian
Society for the Protection of Animals, die nicht nur die
beiden Einsatzfahrzeuge gesponsert hat, sondern die auch die
Deckung der restlichen Kosten übernimmt (Tierarzt, Diesel, Autobahngebühren).
Zuhause angekommen wurde wieder alles
ausgepackt, mit dem Dampfstrahler desinfiziert und wieder
verstaut. Bis zum nächsten Mal und hoffentlich wird das bald
sein. Die Gemeinde von Ladispoli hat eingesehen, dass es nicht
reicht hin und wieder mal eine solche Aktion zu starten.
Mindestens 2 Mal pro Jahr sollte eine Kontrolle durchgeführt
werden, um die neuen noch nicht kastrierten Katzen einzufangen
und zu kastrieren. Und das Beste überhaupt wäre, kostenlose
Kastrationen für Besitzertiere anzubieten. Das kostet viel
weniger, ist weniger kompliziert und verhindert, dass Tiere überhaupt
auf der Strasse landen. Hier im Süden haben die meisten
Haustiere die Möglichkeit ein und aus zu gehen, wie es ihnen gefällt.
Wenn sie dann trächtig zurück kommen, werden sie
„entsorgt“. Das Gleiche passiert mit unerwünschtem
Nachwuchs, vor allem wenn er zu zahlreich ist und für die
Jungtiere keine neuen Besitzer gefunden werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle
Beteiligten und vor allem an Astrid, der Delegierten vom
Zivilschutz in Ladispoli, die mit Argusauge darüber gewacht
hat, dass auch alle Fallen und Käfige wieder zurück kommen.
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LEGA
PRO ANIMALE’S
5.
SPAY DAY
Vielleicht war es die große Hitze die hier Ende
Mai in Süditalien vorherrscht oder auch einfach die Oberflächlichkeit
der Leute: über 50 Katzen, für die telefonisch ein Termin für die
Kastration verabredet worden war, sind nicht erschienen. Rückrufe
bei den Betreuern der Katzenkolonien brachten Licht ins Dunkle:
einige der Tiere haben mal wieder nicht mitarbeiten wollen und sind
einfach nicht in die Falle gegangen, aber ungefähr ein Drittel der
Leute hat am Telefon glatt zugegeben, dass sie den Termin vergessen hätten.
Unglaublich aber wahr. Und das, obwohl wir diese Operationen für
Katzen, die auf der Strasse leben und von irgendwelchen Leuten gefüttert
werden, kostenlos anbieten.
Das Kastrationsteam der LEGA PRO ANIMALE konnte so
am Freitag den 30. Mai etwas früher nach Hause gehen, aber dennoch
waren sie erfolgreich. Die Tierärzte Dorothea, Gigi, Giuliano und
Lorenzo mit den unermüdlichen freiwilligen Helfern aus aller Welt:
Isabella, Teresa, Rosa und Mena (Italien), Teri und Genni (USA),
Marianne (Belgien) und Dana (England) haben in perfekter Teamarbeit
79 Katzen unfruchtbar gemacht (56 Weibchen und 23 Männchen). Die
meisten der weiblichen Tiere waren rollig oder früh trächtig und
somit hat diese Aktion dem Streunertum in Süditalien mit all seinen
Gefahren für Tiere und Menschen einen enormen Riegel vorgeschoben.
Diesmal haben die Mitglieder der deutschen
Nato-Einheit in Neapel diese Aktion finanziert. Frau Skodowski,
Gattin des Brigadier General hat die Spende am Vortag überreicht.
Und nicht genug damit: an 2 Wochenenden wird die deutsche
Elitetruppe der Nato in unserem Zentrum die neuen Hundzwinger in
Fertigbauweise errichten, die Dank einer großzügige Spende von
einer schweizerischen Gönnerin angeschafft werden konnten.
Im Namen aller italienischen Katzen und unserer
Hunde ein großes
„DANKESCHOEN“
an alle Beteiligten.

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4. Kastrationstag für Strassenkatzen im Zentrum der
LEGA PRO ANIMALE in Süditalien
Damit es nicht wieder eine Non-stop-Fliessbandarbeit von
über 14 Stunden werden würde, haben wir die Katzenbetreuer
gebeten, das Einfangen zu koordinieren und es hat geklappt!
Alle Leute, die eine Versabredung getroffen haben, sind
erschienen (eine große Leistung hier in Süditalien!), aber
nicht alle Katzen sind ihnen in die Falle gegangen. Der letzte
OP-Tag war daher ein regelrechter „Spaziergang“, wenn wir
an die 200 Katzen zurückdenken, die im Dezember 2007 an einem
einzigen Tag vom Team der LEGA PRO ANIMALE kastriert worden
sind.
Am Freitag den 14. März 2008 sind also „nur“ 92 Tiere
unfruchtbar gemacht worden (53 Weibchen, 39 Männchen). Wir
waren dennoch mit unserer Leistung zufrieden. Nicht nur die
Tierärzte Gigi, Lorenzo, Giuliano und Dorothea hatten alle Hände
voll zu tun, auch die zahlreichen freiwilligen Helfer
(Isabella, Dora, Teresa, Rosa, Enza,
Teri, Fraujke, Manon und Mena) waren ständig beschäftigt.
Nachdem die Tiere narkotisiert waren, wurden sie mit einem
Mikrochip identifiziert, sie bekamen eine Spritze mit
Antibiotika und sie wurden auf kleinen Plastiktabletts
angebunden und rasiert. Ab in den OP und nach dem letzten
Hautstich ging es wieder zurück zu den Helfern: sie wurden
abgebunden und zwischen angewärmten Deckchen in ihren Käfigen
gelagert und diese mit großen Bettlaken abgedeckt. Teri hat
dann auf sie aufgepasst, bis sie aufgewacht sind. Es lief wie
am Schnürchen!
Die Nachfrage nach solchen Aktionen ist riesengroß. Die
Katzen kamen aus der gesamten Region von Kampanien, die
meisten aus Neapel, eine sogar aus der Provinz von Avellino (ueber
100 km
entfernt von unserem Zentrum) Eigentlich sollten die Veterinärämter
in ganz Italien die Strassenkatzen kostenlos kastrieren, aber
das funktioniert fast nirgends. Und wenn sie kastrieren, dann
müssen die Betreuer sehr lange warten. Manchmal werfen die
Weibchen 2-3 Mal bis sie schlussendlich unters Messer kommen.
Wir würden gerne regelmassig einmal pro Monat einen
Kastrationstag für Strassenkatzen anbieten – es fehlen aber
die notwendigen finanziellen Mittel (das kostet jedes Mal
ungefähr Euro 1.500,00), deshalb wir sind auf der Suche nach
Sponsoren!
Außerdem benötigen wir dringend:
-
Bettwäsche (auch alt, zerrissen und bunt) für
die OP-Pakete und zum
Abdecken der Käfige
-
Decken,
Handtücher, alte Vorhänge, abgetragene Kleidung, um die
Tiere nach dem Eingriff warm und kuschelig zu halten
BITTE HELFEN SIE!
EIN KATZENPÄRCHEN KANN IN 10 JAHREN FAST 3 MILLIONEN ANDERE KATZEN ERZEUGEN (WENN
MAN DIE NACHKOMMEN DER NACHKOMMEN DAZU RECHNET, UND DAS NUR
BEI 3 WELPEN PRO WURF UND 2 WÜRFE PRO JAHR!)
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“KASTRATIONS-MARATHON”: DER
3° SPAY DAY DER LEGA PRO ANIMALE
Schon Morgens um 7.30 stand das erste Auto vor dem Tor mit 10 Katzen in
Fallen. Und so ging es weiter. Am Freitag den 14. Dezember
2007 erinnerte die Tierklinik des STERILISATIONSZENTRUMS
FÜR
HUNDE UND KATZEN DER LEGA PRO ANIMALE in Castel
Volturno in Süditalien mehr an einen Markt mit einem
Sonderangebot als an einen Empfangsraum: Katzenboxen, Fallen,
Vogel- und Kaninchenkäfige und sogar Plastiksäcke waren angefüllt
mit Katzen. Schreiende und lärmende Leute, die
alle behaupteten als erste gekommen zu sein. Die Käfige türmten
sich und es kamen mehr und mehr Menschen mit Katzen.
Und wir dachten, dass der Streik der Lastwagenfahrer und die
Knappheit des Benzins an den Tankstellen unseren 3°
Spay Day zum Flop machen würden und wir mit nur wenig
Tieren blieben. Aber es kam anders, wie gesagt: um 12.30
mussten wir weitere Leute mit Katzen abweisen, was nicht immer
ohne Diskussionen gelang.
Während
am 1. Spay Day im Juli 72 Tiere kastriert wurden (am 2. dann 74), sind während des 3° SPAY DAYS sage
und schreibe 195 Tiere
(130 weibliche und 65 männliche) unfruchtbar gemacht
worden. Eine außerordentliche Leistung: die Tierärzte und
freiwilligen Helfer (aus Italien, Deutschland und England)
haben 14 Stunden „non stop“ Katzen in Narkose gelegt, sie
mit einem Chip versehen, sie registriert, sie angebunden und
rasiert, sie kastriert und sie dann zwischen warmen Deckchen
in ihre Käfige gelagert. Von 8 Uhr morgens bis 10.30 am Abend
ging das so fort mit nur einer halben Stunde für ein
schnelles Mittagessen. Unglaublich,
dass keiner dabei aus Erschöpfung umgefallen ist. Und alle
waren zu Recht stolz auf ihre Leistung.
Die Katzenbetreuer kamen aus der gesamten Region Kampanien mit den
eingefangenen Katzen, um sie an diesem Tag bei der Lega Pro
Animale kastrieren zu lassen. Diese Sonderaktion ist durch
Flugzettel, Poster, durch die lokalen Zeitungen und durch die
italienischen home pages der LEGA PRO ANIMALE und der
FONDAZIONE MONDO ANIMALE angekündigt worden.
Die Tiere wurden in ihren Käfigen eine Nacht lang in den Räumen des
Sterilisationszentrums gehalten, wurden am nächsten Morgen
wieder von ihren Betreuern abgeholt, um sie wieder in die
Freiheit zu entlassen. Ein besonderes Abenteuer erlebten wir
am Samstag in der Frühe: eine Wildkatze hat sich aus ihrem (beschädigten
und mit Klebeband „reparierten“) Käfig befreien können und wir hatten einige
Mühe das wilde Tier zwischen den
anderen Käfigen wieder einzufangen und in einem sicheren Behältnis zu
verschließen. Nach dieser Episode konnten wir
mit der Rückgabe der Tiere anfangen, die der Annahme des
Vortages sehr ähnelte und sehr lautstark war.
Das Kastrieren von Strassenkatzen ist in Italien eigentlich eine Aufgabe der
Amtstierärzte: sie müssen laut Gesetz (das vor 16 Jahren!!!
verabschiedet worden ist) in Zusammenarbeit mit den Betreuern
der Kolonien die Tiere einfangen und kostenlos kastrieren,
bevor sie wieder am Fangort ausgesetzt werden. Aber was in
Italien auf dem Papier steht und was dann in der Realität passiert sind 2 Paar verschiedene Stiefel. In vielen Orten
wird überhaupt noch nicht kastriert und da, wo man damit
angefangen hat, sind die Wartezeiten so lange, dass die Tiere
2 Mal werfen, bevor sie operiert werden. So wird die magische Grenze
von 70 % nie erreicht. Denn erst dann, wenn wenigstens 70
% aller Tiere (Streuner und Privattiere) kastriert sind, wird sich die
Gesamtanzahl der Tiere auf der Strasse verringern. Und solange
der „Hahn voll offen ist“, werden immer so viele Tiere auf
der Strassen zu finden sein, wie die „Holding capacity“
erlaubt. Das heißt, die Möglichkeit für die Tiere Futter,
Wasser und Unterschlupf zu finden, bestimmt die Anzahl der
frei lebenden Tiere in einem bestimmten Gebiet. Ja und der Müll
hier erlaubt sehr vielen Katzen (und Hunden) zu überleben. Aber trotz alledem sterben tausende und
abertausende, die das Unglück hatten geboren zu werden: unter
Autos, ertränkt, erschlagen, in einem Plastiksack erstickt,
lebendig vergraben……. Wir haben ausgerechnet, dass ein
Katzenpärchen mit ihren Nachkommen in nur 10 Jahren fast 3
Millionen andere Katzen erzeugen kann. Und wir haben nur 2 Würfe
pro Jahr gerechnet, 3 Katzchen pro Wurf, die Hälfte weiblich und die andere
männlich. Rechnen Sie es einfach
nach, wenn Sie das nicht glauben. Die Tiere, die wir buchstäblich
mit unseren eigenen Augen sehen ist nur ein
winziger Teil von denen, die geboren werden und sterben.
Und Tiere auf der Strasse verursachen Unfälle und können Menschen mit Krankheiten
anstecken. Sollte es nicht Aufgabe jeder Regierung
sein, dieses Problem in Griff zu bekommen, um Menschen zu schützen
und vor allem um Geld zu sparen? Und: Italien lebt
vom Tourismus und es sind so viele Menschen, die dieses so schöne
Land besuchen, sich aber über das Elend auf den
Strassen beschweren: ausgemergelte Katzen, verschnupfte Kätzchen, manchmal blind, die im
Müll nach Futter suchen.
Vereintes Europa 2008! Schreiben Sie an die Europäische Union
und verlangen Sie eine Änderung dieser Szene, die auch in
allen anderen Mittelmeerländern und den Ostländern
anzutreffen ist.
Die Tierärztin Dorothea Friz, Präsidentin und Gründerin des gemeinnützigen
italienischen Tierschutzvereines LEGA PRO ANIMALE, kämpft weiterhin für die Verbesserung dieser Zustände
in Italien und hofft auf Unterstützung von Seiten der Bevölkerung
in aller Welt. Es wäre ideal, über die
finanziellen Mittel zu verfügen, einmal pro Monat einen
„Spay Day“ anbieten zu können. Das nächste Mal aber mit
einer begrenzten Anzahl von Tieren und mit Voranmeldung (immer
in der Hoffnung, dass die Tiere sich an diese Verabredungen
halten!).
Leute, die in der Gegend von Neapel leben und Strassenkatzen füttern, können
sich an die LPA wenden (Tel: 0823-859552 Montag bis
Donnerstag 15-18 Uhr oder Samstag 10-18 Uhr oder legaproanimale@tin.it)
um weitere Auskünfte zu erhalten. Besuchen Sie auch regelmässig unsere home pages: www.legaproanimale.de
und www.fondazionemondoanimale.com.
In Italien:
brauchen
wir dringend: alte Bettlaken (auch gemustert und farbig),
Decken, Handtücher, alte Wollpullover und natürlich Geldspenden:
Conto
corrente postale: 10973816 LEGA PRO ANIMALE
Oder (immer mit dem Vermerk „für
LEGA PRO ANIMALE“)
von Deutschland aus:
Deutscher Tierschutzbund e.V. ; Sparkasse Bonn, Ktn.
40444, BLZ 37050198
aus der Schweiz: Schweizer Gesellschaft für Tierschutz, Postscheckkonto:
80-5540-4
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DIE TREMITI INSELN UND DIE STRASSENKATZEN…..
Die
Tierschutzorganisation LEAL, mit Hauptsitz in Mailand, hat uns
kontaktiert und angefragt, ob wir nicht auch die Straßenkatzen
auf den Tremiti Inseln kastrieren könnten. Mit Mitgliedern
dieser Organisation hatten wir schon bestens in Civitavecchia
zusammengearbeitet. Sie
wollten auch die Kosten für die Überfahrt der Fahrzeuge und
Unterkunft und Verpflegung des LEGA RPO ANIMALE Teams übernehmen.
Ich habe zugesagt und am 4. Oktober 2007 um
03.30 in
der Früh starteten wir von Castel Volturno zu den Tremiti
Inseln. Es handelt sich um 5 Inseln, von denen nur 2 bewohnt
sind, die sich westlich vom Gargano befinden und zur Region
Apulien gehören. Die Inseln leben hauptsächlich vom
Tourismus und nur wenige Personen bleiben ganzjährig dort
(darunter kein einziger Tierarzt!) und wahrscheinlich ist die
Anzahl der Strassenkatzen im Winter höher als die der
menschlichen Bewohner: Katzen überall, eine Katzenfamilie um
fast jeden einzelnen Abfallcontainer. Und
wie so oft in Gebieten mit Touristen spielt die Natur ihre
gnadenlose Streiche: im Sommer finden die Tiere einen reich
gedeckten Tisch, die Geburtenrate steigt immens an. Im Winter
verhungert ein großer Teil dieser Tiere. Bewohner der Insel
haben uns dann noch erzählt, dass die Seemoeven ihren Teil
dazu beitragen, dass die Katzenschwemme nicht überhand nimmt:
sie stürzen vom Himmel und holen sich die Kätzchen um sie zu
zerreißen und zu fressen. Eine der vielen Gründe, die den Präsidenten
der LEAL veranlasst hat den Buergermeister von der
Kastrationsaktion zu überzeugen. Unser Kastrationsmobil darf
nur dann in Aktion treten (auch wenn wir unseren Service
kostenlos anbieten!), wenn der Buergermeister per
Gemeinderatsbeschluss schriftlich anordnet, dass unsere
Tierambulanz für diesen Zweck in seiner Gemeinde benutzt
werden darf. Italien hat ein neues Gesetz erlassen, welches
mobile Tierpraxen verbietet. Aus diesem Grunde sind wir im
Jahre 2007 noch nicht sehr oft unterwegs gewesen. Die
Buergermeister trauen sich nicht, gegen das Gesetz zu
entscheiden, auch wenn unser Einsatz das Problem mit
Strassentieren in ihrer Gemeinde lösen würde.
Nach
fast 4 Stunden Fahrt haben wir dann unsere große Tierambulanz
und ein kleineres Fahrzeug zum Einfangen der Tiere bestimmt,
auf die Fähre in Termoli eingeschifft und nach circa 1 1\2
Stunden sind wir auf der Insel San Domino angekommen. Ein
Gemeinderat hat uns erwartet und uns zu einem Gebäude der
Gemeinde gebracht, welches wir für unsere Arbeit verwenden
konnten. Hier werden die Katzen in Narkose gelegt, für die
Operation vorbereitet, die dann im Kastrationsmobil ausgeführt
wird. Hier können die Tiere nach dem Eingriff auch in
Einzelkaefigen mit warmen Deckchen für eine Nacht
ihren Narkoserausch ausschlafen. Am nächsten Morgen
werden sie dann wieder in die Freiheit entlassen.
Normalerweise
übernimmt das Team der LEGA PRO ANIMALE nur die chirurgische
Versorgung der Tiere. Auf den Tremiti Inseln erwartet uns die große
Überraschung: wir mussten auch das Einfangen und
Wiederaussetzen der Tiere übernehmen, die Nachsorge, das
Reinigen der Käfige, einfach alles. Gott sei Dank waren außer
den 2 Tierärzten der LEGA (Dorothea Friz und Giuliano
Santamaria) auch noch 2 freiwillige Helfer dabei: Dora und
Ambra. Ein anderes Problem: die Bevölkerung war nicht auf
unsere Arbeit vorbereitet. Wir wussten gar nicht, wo und wie
wir anfangen sollten. Die Besitzerin des Hotels schenkte und
seine Landkarte der Insel und ich machte mich mit Ambra auf,
um die Insel zu erforschen. Schon am ersten Müllcontainer
befanden sich Katzen und wir wollten die Fallen aufstellen.
Ein Herr kam aus einer Villa und fing an zu schimpfen, dass in
dieser Welt wohl Geld ausgegeben wird für Tiere (auf unser
Fangauto weisend, welches von der AISPA in England gesponsert
ist und das ist auf dem Auto aufgedruckt!) wo doch so viele
Kinder hungern würden. Ich fragte ihn, was er denn für
Kinder mache und erklärte, dass ich nun mal Tierarzt bin und
mit diesem Beruf nicht viel für Kinder tun könne. Zum
anderen versuchte ich zu erklären, dass es auch den Menschen
zugute kommt, wenn keine Strassentiere mehr im Müll wühlen würden.
Und wir
haben die Fallen aufgestellt und sind weggefahren. Nach einer
Stunde haben wir die Fallen geschlossen gefunden, ohne Katzen
darinnen. Vermutlich
hat dieser nette Herr die eingefangenen Katzen befreit. Das
ist auch an anderlei Orten der Insel passiert und 2 der teuren
Fallen sind einfach gestohlen worden. Trotzdem dieser Zwischenfälle
war die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung relative gut und
einige der Insulaner hat uns erlaubt, die Fallen im eigenen
Garten aufzubauen, damit die Leute das Einfangen nicht stören
konnten.
Am 2. Tag hat der Autoklav, der unermüdlich arbeiten musste, um unsere
chirurgischen Instrumente und die Abdecktuecher (aus alten
Bettlaken!) zu sterilisieren, seinen Geist aufgegeben. Schuld
waren vermutlich die schwankenden Stromverhaeltnisse auf der
Insel. Zwei andere freiwillige Helfer der LEGA PRO ANIMALE
haben sich mit 2 weiteren Autoklaven von Castel Volturno auf
den Weg nach Termoli gemacht, sie auf der Fähre deponiert und
am nächsten Morgen konnten wir mit allen unseren Energien
wieder unsere Arbeit aufnehmen.
Zum
richtigen Abenteuer wurde dann das Einfangen der Katzen auf
der anderen Insel San Nicola. Alle 2 Stunden und nur bis 14.00
Uhr befördert ein kleines offenes Schiff Leute und Güter von
einer Insel zur anderen und wieder zurück. Die
Überfahrt dauert etwas 10 Minuten. Am 3. Tag
unseres Aufenthaltes, um 8 Uhr morgens haben wir alle 45
Fallen auf das Schiff verladen und auf der anderlei Insel ans
Ufer gesetzt. Zum Glück haben alle Fahrgäste und Arbeiter im
Hafen geholfen. Nur der Besitzer des Schiffes war
offensichtlich nicht gerade angetan von unserem Tun. Er
erwiderte nie unseren morgendlichen Gruß und kein Lächeln
entrang sich seinen Lippen. Seltsamerweise war er ein Mitglied
des Gemeinderates und hätte froh und dankbar sein sollen
über unseren Einsatz. Haben wir nicht einen enormen Beitrag
geleistet, die allgemeine Gesundheit auf der Insel zu
verbessern? Auf die Inseln kommen tausende von Touristen und
nicht alle der Tiere waren gesund. 3 Tierschutzorganisationen
sind für die Kosten der Aktion aufgekommen, darunter eine
aus England (The Anglo-Italian Society for the Protection
of Animals = AISPA)……..
Am
nächsten Tag haben wir die operierten Katzen wieder
eingeschifft und auf ihre Insel San Nicola zurück gebracht. Esterina,
eine Katzenbetreuerin hatte dort in der Nacht die anderen
Tiere zum Kastrieren eingefangen. Fliegender Wechsel von Käfigen und Fallen und zurück zur Insel San
Dominio. Zu allem Überfluss hat es auch noch angefangen zu
regnen: Katzen und freiwillige Helfer waren nass bis auf die
Haut.
Das
Resultat kann sich sehen lassen. Trotz all dieser
Schwierigkeiten haben wir 179 Katzen auf der Insel San Dominio
eingefangen und 49 auf San Nicola. Eine ältere Katze musste
human erlöst werden, ein riesiger Tumor hatte schon den
halben Kopf des armen Tieres zerstört. Ein blindes Kätzchen
wurde von Dora, einer unserer freiwilligen Helfer adoptiert.
Eine weitere rote weibliche Katze hatte große haarlose
Stellen und wir haben sie nicht wieder aussetzen wollen und
nach Castel Volturno verbracht.
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Alter
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weiblich
|
männlich
|
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0-4
Monate
|
27
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20
|
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5-12
Monate
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18
|
21
|
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1-3
Jahre
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36
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26
|
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4-7
Jahre
|
27
|
29
|
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über
8 Jahre
|
10
|
14
|
|
total
|
118
|
110
|
Alle
anderen Katzen (225), einschließlich der vielen Kätzchen im
Alter unter 4 Monaten, sind nach der Kastration am nächsten
Tag wieder ausgesetzt worden. 5 Katzen auf San Nicola und
circa 15 auf San Dominio haben sich erfolgreich unserer Aktion
entzogen. Einige der Besitzer von Katzen haben erklärt,
dass man ja nicht alle Tiere kastrieren könne und ihre
eigenen Tiere würden dafür sorgen, dass die Katzen auf den
Inseln nicht aussterben! Trotzdem wäre es ratsam im Frühling
eine Kontrollwoche einzuplanen. Alle kastrierten Katzen haben
einen gruennen Taetowierungspunkt im Ohr und wir hoffen, den
Rest der Tiere einzufangen zu können. Vielleicht ist dann auch der Rest der Inselbewohner davon überzeugt,
dass kastrierte Tiere einfach gesünder leben und bessere
Chancen haben.
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2. Straßenkatzenkastrationstag bei der
LEGA PRO ANIMALE im September 2007
Ein weiteres Mal ein Erfolg: Das Team der
LEGA PRO ANIMALE und Freiwillige (aus Italien, England und
Deutschland) haben während dem „spay day“, dem
Kastrationstag für Straßenkatzen 74 Tiere kastriert. 54
weibliche und 20 männliche Katzen wurden von Personen
eingefangen und ins Zentrum gebracht, die die Tiere vor ihrem
Hause oder in Parks füttern. Das vorhergehende Mal im Juli
wurden insgesamt 72 Katzen kastriert.
Obwohl diese Aktion dieses Mal nur
kurzfristig angekündigt wurde, war der Andrang sehr hoch;
was bedeutet, dass die Anfrage enorm ist. Alle Betreuer von
Katzenkolonien sind glücklich über das Angebot der LEGA
PRO ANIMALE. Gewöhnlich wohnen sie in Gegenden wo das
Veterinäramt immer noch nicht angefangen hat kostenlose
Kastrationen für Straßentiere anzubieten, obwohl dies
schon seit 1991 per Gesetzt vorgeschrieben ist. Andere haben
sehr lange Wartezeiten für den Eingriff und es kann
vorkommen, dass die Kätzin in der Zwischenzeit schon wieder
Junge auf die Welt gebracht hat.
Das Streunertum der Katzen (und vor allem
das der Hunde) ist ein großes Problem für die öffentliche
Sicherheit und Gesundheit und verursacht außerordentlich
hohe Kosten. Es sollte ein wichtiges Anliegen der Zuständigen
sein, dieses Problem in kurzer Zeit zu verringern. Nur durch
Kastrationen ist es möglich
den „Hahn zuzudrehen“ und neue Geburten zu verhindern,
aber es muss in kurzer Zeit 70% der Population erreicht
werden um ein sichtbares Resultat zu erreichen.
Dorothea Friz, Präsidentin und Gründerin
der Tierschutzorganisation LEGA PRO ANIMALE, die sich der
Beendigung des Streunertums verschrieben hat, hat vor
monatlich einen kostenlosen Kastrationstag für Streuner
anzubieten.
Personen, die Straßenkatzen füttern, können
die LEGA PRO ANIMALE für weitere Informationen kontaktieren
(Tel.: 0039- 0823- 859552 von Mo.- Do. von 15.00- 18.00).

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WIR HABEN MAL WIEDER ZUGESCHLAGEN ....
Am Freitag, den 6. Juli hat die 1.
Sonderkastrationsaktion für Strassenkatzen im Zentrum der
LEGA PRO ANIMALE stattgefunden und ist mit einem großen
Erfolg abgeschlossen worden:
Katzenbetreuer aus der
gesamten Region Kampanien haben über 70 Katzen in den
Strassen eingefangen, um sie an diesem Tag bei der Lega Pro
Animale kastrieren zu lassen. Diese Sonderaktion ist durch
Flugzettel, Poster, durch die lokalen Zeitungen und durch
die italienischen home pages der LEGA PRO ANIMALE und der
FONDAZIONE MONDO ANIMALE angekündigt worden.
Am Freitagmorgen ging es hoch her in der
Klinik: die Katzen wurden in Käfigen und Fallen abgegeben
und es wurden die Daten der Betreuer registriert. Der
gesamte Tag wurde der Kastration dieser Strassenkatzen
gewidmet. Die vollzählige Belegschaft der Lega war höchst
aktiv (3 Tierärzte, 2 Assistenten und 4 freiwillige
Helfer). Die Tiere wurden in ihren Käfigen eine Nacht lang
in den Räumen des Sterilisationszentrums gehalten, wurden
am Samstagmorgen wieder von ihren Betreuern abgeholt, um sie
wieder in die Freiheit zu entlassen.
Die Gründerin und Präsidentin der LEGA
PRO ANIMALE (Sterilisationszentrum für Hunde und Katzen in
Castel Volturno/Süditalien), die deutsche Tierärztin
Dorothea Friz, hat mit den Ergebnissen ihrer langjährigen
Arbeit nachgewiesen, dass das Strassentierproblem ein lösbares
Problem ist, wenn man die Geburtenrate drastisch drosselt.
Die “Produktion” von Welpen muss sich nach der Nachfrage
der Personen richten, die einen Hund oder eine Katze für
ein ganzes Leben in ihrer Familie aufnehmen möchten. Wenn
man zuviel von einer “Ware” (= Hunde und Katzen)
“produziert”, verliert sie an Wert und wird zur
“Wegwerfware” (die Tiere werden ausgesetzt, in
“Tierheimen” angesammelt, usw.).
Durch die finanzielle Hilfe einer
Touristin aus der Schweiz war es überhaupt möglich, eine
solche Aktion zu starten. Die Dame hat verschiedene Orte in
der Region Campanien besucht und war entsetzt über die
vielen kranken Katzen und Kätzchen, viele blind, die überall
im Müll auf den Strassen nach etwas Essbarem suchten.
Spontan hat sie sich bereit erklärt, ihren Beitrag zu
leisten, damit diese Grausamkeit aufhört.
Die LEGA PRO ANIMALE hofft auch in Zukunft
auf finanzielle Unterstützung. Es wäre wunderbar wenn man regelmäßig
einmal pro Monat eine solche Massenkastration kostenlos
anbieten könnte. Eigentlich sollten die Amtstierärzte
diese Arbeit erledigen, aber nur selten wird überhaupt
operiert und wenn, dann nur an viel zu wenigen Tieren.
“Nur ein paar Katzen pro Woche” kastrieren wird niemals
die Gesamtanzahl in einer Kolonie verringern, man muss über
70 % aller Tiere in einem Gebiet unfruchtbar machen,
Strassentiere und vor allem Privattiere (die eigentliche
Ursache des Streunertums), damit man einen Erfolg sieht.
Castel Volturno, im Juli 2007
Dorothea Friz
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Erfolgreiches Kastrationsprojekt: 200
Privathunde kostenlos kastriert!
Im November 2006 fand eine bisher
einmalige Kastrationsaktion statt. 200 Privathunde wurden in unserer Klinik kastriert.
Die Erfahrungen die Dorothea Friz durch
ihre jahrzehntelange und sehr harte Arbeit in Süditaliens
Straßen macht, zeigen mehr und mehr auf, dass das alleinige
Kastrieren der Straßentiere die Problematik der herrenlosen
Tiere in Süd- und Osteuropas Straßen nicht lösen kann.
Denn der überwiegende Teil der Tiere, die sich auf der Straße
finden, wurden ausgesetzt. Es gehört leider immer noch zum
Alltag, dass der Besitzer einer Hündin den überflüssigen
Nachwuchs zweimal im Jahr aussetzt, oder auf andere Weise
entsorgt.
Um das Problem an der Wurzel zu packen,
muss also bei den Privattieren angesetzt werden.
Durch Aufklärung der Bevölkerung, durch
Registrierung mittels Microchip und durch Kastration. Es
zeigt sich aber leider auch, dass ein großer Teil der Bevölkerung
die üblichen Preise für Kastrationen nicht bezahlen kann,
oder will.
So wurden die angebotenen kostenlosen
Kastrationen sehr gerne angenommen. Es fand ein regelrechter
Ansturm auf die Klinik statt. Ein nicht einfach zu bewältigendes
Arbeitspensum, fanden doch neben dieser Aktion ganz regulär
auch die üblichen Kastrationen von Straßentieren statt.
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 Doro
und Nina
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 Giuliano
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Die Hunde wurden nicht nur kastriert,
sondern einer gründlichen Allgemeinuntersuchung unterzogen,
die Besitzer über evtl. vorhandene Krankheiten und
Parasiten aufgeklärt. Alle bis dahin noch nicht gechipten
Hunde, und das war bei den meisten der Fall, wurden außerdem
mit einem Microchip versehen und registriert.
Alleine die vielen, vielen Welpen, denen
ein nicht lebenswertes Leben erspart worden ist,
machen diese Aktion wiederholenswert. Auch, dass die
zufriedenen Besitzer nun die Vorteile der Kastration
erkennen werden und sich so das Kastrieren hoffentlich mehr
und mehr durchsetzen wird, macht uns zuversichtlich. Die
immer noch anhaltende Nachfrage nach den kostenlosen
Kastrationen bestätigt uns, in diesem Jahr eine Fortsetzung
dieses Projektes zu planen.
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