Tierschutz
Wem kann ich eigentlich vertrauen?
Angesichts
einer Vielzahl von Vereinen, Gruppierungen und Privatinitiativen
verlieren selbst die meisten Tierschützer den Überblick. Wenn Sie
nicht auf Scharlatane oder unseriös arbeitende Vereine hereinfallen
wollen, stellt sich für Sie schnell die Frage:
„Wie
erkenne ich vertrauenswürdige und seriöse Tierschützer?“
Stellen
Sie sich bzw. den betroffenen Tierschützern folgende
Grundsatzfragen bzw. versuchen Sie, der Beantwortung auf den Grund
zu gehen:
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Beurteilen Sie das, was
der Verein geleistet hat bzw. im Moment leistet.
Dabei
müssen Sie natürlich berücksichtigen, was die Tierschützer von
der Größe her überhaupt im Stande zu leisten ist. Vom
"Deutschen Tierschutzbund e.V." werden Sie zu Recht mehr
verlangen können als von der Privatinitiative
Froschhilfe
Busenbüttel (falls es diese Organisation zufälligerweise geben
sollte – betrachten Sie es bitte nicht als Kritik bzw. informieren
Sie uns!).
Aber:
Die Größe eines Vereins oder einer Institution bzw. eine noch so
tolle Internet-Präsenz sagt über die Effizienz gar nichts aus! Im
Gegenteil: Kleine Vereine oder Initiativen arbeiten oftmals
effektiver!
Wenn
Ihnen etwas unklar ist, dann hinterfragen Sie das kritisch!
Grundsatzmotto:
"Nur, wer mich ernst nimmt, verdient meine Unterstützung!"
Ein
seriöser Verein oder eine seriöse Initiative hat keine Geheimnisse
und
wird
jede Frage von Ihnen ernsthaft und ehrlich beantworten! Wenn Sie auf
Fachanfragen nur eine standardisierte Antwort aus Textbausteinen
bekommen oder -noch schlimmer- gar nicht darauf reagiert wird, dann
kann dies bedeuten, dass man nicht an der Thematik des Tierschutzes,
sondern nur an Ihrem Geld interessiert ist.
Gleiches
gilt für den Fall, dass Ihr Angebot kostenloser Hilfe ohne
sachliche Begründung abgelehnt wird.
Prüfen
Sie, ob der Verein durch Skandale aufgefallen ist!
Grundsatzmotto:
Spenden denen, die sie sinnvoll einsetzen!"
Wenn
ein Verein bzw. eine Institution in Spendenskandale verwickelt ist,
dann ist dies auch ein Zeichen schlechter Kontrolle (sprich:
Rechnungsprüfung).
Und:
Offenbar fließt dort das Geld so reichlich, dass es nicht auffällt,
wenn ein paar Millionen fehlen.
Aber:
Wie im normalen Leben soll man nicht alle über einen Kamm scheren!
Es wird immer Menschen geben, die Kontrollmechanismen unterwandern.
Das muss aber nicht heißen, dass das Engagement unwissender
Vereinsmitglieder ins Leere läuft.
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Wie
sind Sie auf den Verein aufmerksam geworden?
Grundsatzmotto:
Viel Werbung kostet viel Geld!
Und
dieses Geld kommt dann nicht den Tieren zu Gute, sondern dient dem
schnöden Mammon und der Mehrung des Geldes, was offenbar schon
reichlich vorhanden ist!
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Ganz
besonders kritisch sollten Sie gegenüber solchen Institutionen
sein,
die
durch "Drücker" auf sich aufmerksam machen! Glauben Sie
den Ihnen "unter die Nase gehaltenen" Informationen nicht
und hinterfragen Sie die Arbeit (siehe oben)! Sie werden erstaunt
sein, wie oft Ihre Bemühungen schon mangels
Ansprechpartner
ins Leere laufen!
Wichtig!
Bevor Sie sich überhaupt mit solchen Leuten auseinander setzen,
bedenken Sie: Das sind geschulte Verkäufer!
Gleiches
gilt für Werbegeschenke: Sie erfüllen lediglich den Zweck, Ihnen
"Honig
ums Maul" zu schmieren! Bedenken Sie: Auch diese Geschenke
kosteten Geld. Oftmals Geld, was vorher Menschen wie Sie gespendet
haben in dem Glauben, es komme den Tieren zu Gute!
Ist
Ihr Favorit vom „Deutschen Spendenrat e.V.“ empfohlen oder trägt
es das „DZI-Spendensiegel“?
Diese
Organisationen überwachen genau die Buchführung der Vereine und
haben ein scharfes Auge darauf, dass Spendengelder nicht missbraucht
werden. Die Organisationen müssen sich strengen Richtlinien
unterwerfen.
Der
Deutsche Tierschutzbund e.V. unterwirft sich der Kontrolle des
„Deutschen Spendenrat e.V.“
Da
Ihre Spende an die LEGA PRO ANIMALE über das Spendenkonto des
Deutschen Tierschutzbund e.V. läuft, können Sie sicher sein: Hier
kommt sie den Tieren zu Gute und wird nicht zum Fenster hinaus
geworfen!
Wenn
Ihnen diese Hilfe als Wegweiser dient, dann hat sich die Mühe schon
gelohnt!
Ich
danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
© Copyright by Norbert
Steins
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